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Die Nominierungen der Jury "Spiel des Jahres" Spiel des Jahres Kingdom Builder Vegas Kennerspiel des Jahres Targi Village Kinderspiel des Jahres Die kleinen Drachenritter Schnappt Hubi Spinnengift und Krötenschleim |
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Und unser "Zutaten" zum Spiel des Jahres Kommentar zu den Listen Tippspiel mit Auswertung |
Wer gern Dominion spielt, lechzt nach neuen Karten und kann eine neue Erweiterung kaum abwarten. Weil die letzte Erweiterung, Blütezeit, sehr gut war, ist die Erwartungshaltung und die Ungeduld dieses Mal besonders hoch.
Reiche Ernte hat als Grundthema die Vielseitigkeit. Viele der Königreichkarten sind besonders effizient, wenn sie auf verschiedenen Karten treffen. Als Beispiel sei hier die Ernte angeführt. Bei ihr deckt der Spieler vier Karten seines Nachziehstapels auf. Pro Karte mit unterschiedlichem Titel erhält der Spieler ein virtuelles Geld. Hat ein Spieler ein monotones Deck, wird ihm die Ernte ein Geld oder vielleicht zwei bringen, obwohl vier möglich wären.
Auch andere Karten greifen dieses Prinzip der Vielseitigkeit eines Decks auf. Die Methode ist stets die gleiche: Decks mit verschiedenen Karten werden stärker belohnt als jene, die viele gleiche Karten enthalten - wobei ein gewisser Zufall immer dabei ist.
Die Grundidee, vielseitige Decks zu belohnen, ist sehr gut, denn bisher waren Decks aus wenig verschiedenen Karten berechenbarer und daher oft erfolgreicher. Nun werden Decks, die sehr viele verschiedene Karten beinhalten, gestärkt und damit konkurrenzfähig. Insgesamt ergeben sich damit neue Strategien für die Deckkonstruktion.
Reiche Ernte ist von den Karten her eine sehr gute Erweiterung. Sie hat nur einen Fehler: Sie ist eine kleine Erweiterung und enthält somit nur 13 Königreichkarten. (wd)
Steckbrief |
Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Donald X. Vaccarino | Hans im Glück | 2 - 4 Spieler | ab 8 Jahre | ca. 30 Minuten | Matthias Catrein |