Pöppelkiste - ArtikelSpiel des Jahres Kennerspiel des Jahres Kinderspiel des Jahres
Kommentar zu Listen und Nominierungen
Es gibt Jahre, in denen möchten wir keine Juroren sein. Ein solches Jahr haben wir jetzt, denn es gibt zahlreiche gute Spiele, aber keinen Überflieger. Aus unserer Sicht konnte die Jury in eine große Menge greifen und fand immer auszeichnungswürdige Spiele. Das mag danach klingen, als wenn man keine Fehler machen könnte, weil ja viele Spiele gut sind. Das Gegenteil ist der Fall: Es geht teilweise um Nuancen, die festlegen müssen, welche Spiele nominiert, empfohlen oder gar nicht berücksichtigt werden.
Die Spiele für den roten Pöppel könnten nicht unterschiedlicher sein. Mit Cozy Stickerville haben wir ein kooperatives Wohlfühlspiel. Dito! erfordert geschickte Wortwahl, um Übereinstimmungen zu erzeugen. Morty Sorty Magic Shop ist ein klassisches Familienspiel.
Einen Favoriten gibt es nicht. Alle haben es verdient - und es hätten auch andere empfohlene Spiele nominiert werden können. Aber nur drei werden nominiert.
Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Kennerspielen. Boss Fighter QR lässt uns kooperativ gegen Monster kämpfen. Moon Colony Bloodbath führt uns in eine Dystopie, die mit einer hohen Dosis schwarzen Humors gespickt ist. Hier ist Rebirth das eher klassisch zu nennende Spiel.
Bei beiden Nominierungslisten ist aus unserer Sicht das Rennen völlig offen.
Noch kurz ein Wort zu den Kinderspielen. Mit der Insel der Mookies ist das aktuelle Lieblingsspiel unseres 4-jährigen Enkels nominiert. Paleolino haben wir selbst schon gespielt und wurde von vielen Kindern im Grundschulalter geliebt. Die beiden Spiele sind zurecht ausgewählt. Für mehr fehlt uns mal wieder die Kenntnis in Bereich der Kinderspiele. (Redaktion)