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Monster-FalleMonster-Falle

Während früher Monster immer böse waren, man denke nur an das Monster unter dem Bett, hat sich die Haltung jetzt gewandelt. Man denke nur an Grobi, das Krümelmonster oder James P. "Sulley" Sullivan, das blaue Monster aus MonsterAG. All diese Wesen werden von Kindern heiß geliebt und dürfen durch das Haus toben. Doch was ist, wenn Oma Frida zu Besuch kommt? Dann müssen die (Kuschel)-Monster schnell im Keller versteckt werden, damit die Oma keine Angst bekommt. Dies ist die Motivation der Monsterfalle.

SpielplaneckeDas Haus ist ein dreidimensionaler Spielplan, wie man ihn vom Kugellabyrinth kennt. In dem Haus werden per Zufall zu Beginn die sechs verschiedenen Monster auf vorgegebene Startplätze verteilt. Danach werden die vier Schieber über dem Spielplan in die Führungen gesetzt und in die Außenpositionen gebracht. Der Stapel der Monsterkarten wird gemischt. Jeder Spieler erhält zwei Puzzleteile, die zusammen eine Ablagetafel bilden. Jetzt werden -bei drei oder vier Spielern- die Teams gebildet. Mit jedem Nachbarn baut man nun eine gemeinsame Ablagetafel und legt sie zwischen die betreffenden Spieler. 12 Augen-Chips werden gleichmäßig auf den Tafeln verteilt.
Im Teamspiel betätigt jedes Teammitglied die Schieber einer Richtung. Im Spiel zu zweit bedient man alle Schieber allein.

Lila MonsterRotes MonsterDann kann es losgehen. Die Sanduhr wird gedreht, und die oberste Monsterkarte aufgedeckt. Nun muss das startende Team die Figur "Monster im Sack" auf das Startfeld des Monsters stellen, und dieses mit den Schiebern in den Keller befördern. Dabei darf der Sack nicht umfallen. In diesem Fall gilt das Monster als entwischt und man muss vor vorne anfangen. Ist ein Monster im Keller (dem Loch in der Mitte) angekommen, wird die Karte auf das Tableau des Teams gelegt. Solange die Sanduhr noch läuft, darf man weitere Monster in den Keller bugsieren. Ist die Sanduhr abgelaufen, wirft man einen seiner Augenchips in den Keller. Nach 12 Runden ist dann das Spiel beendet, und derjenige, der die meisten (Summe beider Teampunkte) Monster in den Keller gebracht hat, gewinnt.

Für etwas erfahrenere Spieler kann man mit den Monstern noch einen Umweg machen. Auf dem Spielplan sind sechs spezielle Räume aufgedruckt, wie die Küche mit dem Kühlschranke oder das Kinderzimmer mit Schaukelpferd. Diese Räume findet man auch auf sechs Raumkarten.
Parallel mit dem Monster wird jetzt auch ein Raum aufgedeckt. Nun will das Monster noch eben einen kleinen Snack aus dem Kühlschrank nehmen oder kurz schaukeln, bevor es brav in den Keller geht.

Monsterfalle ist ein Hingucker mit großem Aufforderungscharakter. Fast jeder will sofort ausprobieren, wie man das Monster im Sack schiebt.
AblagetableauDas Spiel stellt viele Anforderungen an die Kinder. Zum einen muss man das Monster finden und dann den besten Weg bestimmen, da es zwei Eingänge in den Keller gibt. Nun wird die Feinmotorik gefragt, man muss zügig schieben, aber nicht so schnell, dass der Sack umfällt. Es gibt zwar die Möglichkeit, den Sack zwischen den beiden parallelen Schiebern einzuklemmen, aber beim Richtungswechsel kippt er dann schon eher mal um.
Hier ist Miteinander im Spiel gefragt. Wurde ein Spieler herrisch und kommandierte er den Partner zu sehr oder trieb ihn zu Eile an, wurde der Partner oft nervös und schaffte gar nichts mehr. So lernten die Kinder der Grundschul-Testgruppen auch, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Vor allem das Miteinander und trotzdem um die Wette spielen gefiel den Kindern, und auch mir, sehr gut.

KellerlochDas Spiel fordert volle Konzentration, während man schiebt, und gibt Entspannung, während man die Uhr für die anderen Teams kontrolliert. So kommt nie Langeweile auf, und die ca. zwanzig Minuten gehen wie im Flug vorbei. Das Spiel hat voll den Nerv den Kinder meiner Testgruppen getroffen. Es wird immer wieder verlangt.
Sogar der Aufbau, der mir manchmal lästig ist, macht ihnen Spaß. Immer wieder in den Wochen zuvor bekam ich zu hören, wir wollen nicht nur gegeneinander spielen. Dieser Wunsch wird hier erfüllt.
Da die Monster immer wieder neu verteilt werden, hat man nach vielen Spielen zwar die größere Geschicklichkeit beim Schieben, aber das Finden der Monster bleibt eine Aufgabe.
Die schöne Grundidee, die von Michael Menzel liebevoll gestalteten Monster, das gemeinsame Erleben machen die Monsterfalle nicht nur für kleine Spieler zu einem sehr schönen Spiel, das ich gerne mitspiele.(bd)

Steckbrief
Monster-Falle

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Inka Brand, Markus Brand Kosmos 2 - 4 Spieler ab 6 Jahre ca. 20 Minuten Michael Menzel