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Kartenspiele
Habgier ist eine der Todsünden, die sich bei Greedy Goose (Amigo) auch sehr negativ auswirkt. Ein Spieler deckt Karten auf, solange wie er will oder bis die aufgedeckte Karte ein Duplikat ist. Ist kein Duplikat da, kann er die offenen Karten nehmen oder das Spielrecht weitergeben. Hat er ein Duplikat aufgedeckt, muss er alle Karten nehmen. Es gibt Karten von 1 bis 4. Wenn ich eine Karte häufiger besitze als ihr Wert entspricht, werden sie alle abgelegt. Ansonsten bestimmt die Zahl den Wert jeder Karte auf der Hand bei Spielende. (Ausnahme: Die 1 zählt 3 Punkte).
Bei Koffer, Katzen & Sombrero (Amigo) liegen sieben Karten aus. Ich darf jede Karte nehmen, aber muss übersprungene Karten bezahlen. Die Karte zeigt eine Farbe und einen Wert von 1 bis 10. In jeder Farbe muss ich aufsteigend sammeln. Nehme ich eine zu niedrige Karte, hat sie einen Wert von -1. Alle anderen Karten zählen ihren aufgedruckten Wert.


Bei Matter (Amigo) zeigt jede Karte einen Wert für Materie und für Antimaterie. Bei Werte ergeben zusammen 45. Ein Stich wird entweder als Materie oder Antimaterie gespielt. Ziel ist es für die Spieler gleich viel Stiche in Materie und in Antimaterie zu machen.
Beim Wanderzirkus (Kosmos) zeigen die Karten Artisten eben dieses Zirkus. Wir spielen sie aus und bilden so eine Reihe von Artisten. Sie haben an den Rändern Markierungen, die wir möglichst oft in Übereinstimmung bringen möchte.

Bei Schätz dich durch Europa (Kosmos) sind viele Angaben zu den europäischen Ländern auf Karten. Darüber können wir die Länder vergleich und schätzen, welches Land in einer Kategorie mehr oder weniger als andere Länder hat.
Lie (Kosmos) ist ein Kartenspiel mit zwei Seiten. Die eine Seite zeigt eine Farbe und eine Ziffer. Auf der Rückseite bleibt eine Angabe stehen, während sich die andere ändert.

NSV, früher Nürnberger Spielkarten Verlag, hat seine Schachtelstruktur standardisiert. Es gibt sie in drei Größen. Hier zwei Spiele in der kleinen Schachtel: Bei Wordz up! (NSV) suchen wir Begriffe mit bestimmten Buchstaben. Diese müssen so gewählt werden, dass wir unsere Karten möglichst gleich auf drei Stapel ablegen dürfen.
Bei Speedy Market wollen wir unsere Karten schnell ablegen. Das geht, wenn entweder Farbe oder Gegenstand mit der obersten Karten eines Stapels übereinstimmt. Jeder Spieler hat aber auch einen eigenen Stapel, auf den andere legen, und dieser Stapel muss auch wieder abgelegt werden.

Love Letter meets Werwölfe, so könnte man Wolfsmond (Pegasus) charakterisieren. Die Spieler haben zwei Karten auf der Hand und spielen eine. Deren Instruktion führen sie dann aus. Ein Ausscheidungsspiel, bei dem der gewinnt, der am Ende die höchste Karte bei den verbliebenen Spielern hat.
Symbiose (Pegasus) ist eines der Spiele, die mit einem Rechteck aus verdeckten Karten beginnt. Ich tausche sie mit einer Karte aus einer gemeinsamen Auslage. Jede Karte hat eine Wertungsfunktion. Die beiden linken Karten zählen Punkte für mich, aber werten die Karten des linken Nachbarn. Die beiden rechten Karten verfahren analog dazu nach rechts. Die mittleren vier werte ich mit meiner Auslage.

Bei Burst (Pegasus) spielen wir Karten in eine gemeinsame Auslage. Wenn dort ein Wert größer als 21 liegt, hat der Spieler, der diel letzte Karte gelegt hat, verloren.
Bei Sensu (Huch!) spiele ich Karten mit dem Wert 15 aus. Dafür bekomme ich eine Karte für meinen Fächer. Über den Fächer erhalte ich dann wiederum Sonderfähigkeiten.

Bei Cherry on Top (Piatnik) dreht sich alles ums Essen oder wie man hier auf den Bildern sieht um Kirschen.
Das Gleiche gilt für Snackaboo (Ravensburger)

Den Abschluss bildet ein hochinteressantes Kartenspiel namens Vision (Ravensburger). Man spielt immer im Team zu zweit. Wie in einem Stichspiel spielt jeder eine Karte und im Normalfall würde die höchste Karte gewinnen. Jede Karte verändert aber die Auswertung. So können mehrere Spieler erfolgreich sein und dürfen dann ihre Karte ablegen. Das Team, bei dem ein Spieler nur noch eine Karte auf der Hand hat, gewinnt das Spiel.