Rom an einem Tag

Jeder Spieler besitzt 20 Plättchen, die fünf unterschiedliche Landschaften je vier Mal zeigen. Dazu besitzt er acht Gebäude, die in vier Reihen zu zwei Gebäuden angeordnet sind.

Zu Beginn jeder der vier Runden decke ich fünf Landschaften auf und platziert auf den ersten beiden jeweils die Gebäude der obersten Reihe. Diese Auslage ist für alle Spieler sichtbar. Danach nehme ich meine fünf Landschaften inklusive der Gebäude hinter meinen Sichtschirm, teile sie in zwei Gruppen und füge der kleineren Gruppen einen Edelstein hinzu.
Per Karte bestimme ich nun, ob ich den größeren oder kleineren Teil von meinem Nachbarn bekommen möchte. Der andere Nachbar verfährt ebenso. So behalte ich den Teil, den mein einer Nachbar nicht wollte, und bekomme den gewünschten Teil von meinem anderen Nachbarn. Mit den so mir zugewiesenen Teilen bilde ich eine Landschaft, wobei auf einigen Landschaften Gebäude stehen.
Nach vier Runden endet das Spiel. Jedes Gebäude bringt nun für angrenzende gleichfarbige Landschaften (oder wenn es auf einer gleichfarbigen steht) einen Punkt pro Plättchen der Landschaft. Dazu kommen Punkte für die Edelsteine, die nach einer Tabelle bestimmt werden. Wer in Summe die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

Das Spiel hat seine Unwägbarkeiten, denn ich weiß nie vorher, welchen Teil ich behalte und was ich bekomme. Dann heißt es beim Bauen, das Beste daraus zu machen. Wer gut mit solchen Unwägbarkeiten zu Recht kommt, hat hier ein schönes, schnelles Spiel.
Wir spielten es zu zweit und zu fünft gespielt und empfanden das Spiel in großer Runde als unterhaltsamer, weil dann der linke und der rechte Nachbar unterschiedlich waren. (wd)

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Jewgeni Petrow Strohmann Games 2 - 5 Spieler ab 8 Jahre 30 - 60 Minuten Irina Pechinkina, Oleg Proschin