Pöppelkiste - RezensionUnsee Audgabe ist es im Magic Shop die dort angebotenen Zutaten besonders ansprechend auszustellen. Dazu müssen wir die neu eintreffenden Waren nach verschiedenen Kriterien anordnen.
Jeder startet mit einem leeren Regal und zwei Kätzchen.
Diese Regale sollen mit Alraunen, Augen, Pilzen und Wolken gefüllt werden. Diese Ingredienzen befinden sich in Flaschen, die eine Zahl zwischen 1 und 16 zeigen. Außerdem hat jede Flasche einen Korken in einer der folgenden Farben: schwarz, silbern, golden oder blau mit Sternchen. Die Flaschen zeigen eine der vier Zutaten. Sie sind beidseitig bedruckt. Dabei sind auf der Rückseite der Alraunen immer Augen und auf der Rückseite der Pilze immer Wolken zu sehen. Alle Flaschen sind bei Spielbeginn in einem Beutel.
Zu Beginn einer Runde werden fünf Flaschen aus dem Beutel gezogen, und in die Tischmitte fallen gelassen. Blaue Deckel werden aussortiert, an die Spezialglas-Leiste gelegt und durch neue Plättchen ersetzt.
Reihum sucht sich jeder eine Flasche aus, und legt sie in sein Regal. Es gibt nur wenige Regeln:
In die oberste Reihe dürfen nur goldene Deckel gelegt werden, in die mittlere Reihe goldene und silberne, und in die unterste Reihe dürfen alle gelegt werden.
Die Zahlen in einer Reihe müssen aufsteigend sein.
Habe ich drei verschiedene Zutaten in einer Spalte abgelegt, darf ich mir ein Fläschchen von der Spezialglas-Leiste aussuchen und es in eine beliebige Reihe legen. Die Forderung nach aufsteigenden Zahlen gilt auch jetzt. Mit etwas Glück kann ich dann sogar mehrere blaue Deckel hintereinander bekommen.
Will oder kann ich kein Plättchen legen, bekomme ich ein Kätzchen. Wenn ich ein Kätzchen abgebe, darf ich eine Flasche umdrehen, bevor ich sie ins Regal lege, oder ich darf zwei gleiche Zahlen nebeneinanderlegen.
Wenn ich eine Regalreihe vollständig fülle, bekomme ich sofort ein Kätzchen und am Spielende Punkte.
Außerdem kann man während des Spiels Abzeichen erhalten. Es liegen im Spiel zwei aus. Je früher man hier eine Aufgabe erfüllt, desto wertvoller ist das Abzeichen. Ein Beispiel: Platziere 3 Flaschen mit der gleichen Zahl in einer Spalte.
Ist der Beutel leer, kommt es zur Wertung: An den Regalen sind Schilder mit Zahlen angebracht. Je mehr dieser Plätze man richtig belegt hat, desto mehr Punkte bekommt man. Im Basisspiel wird außerdem die Anzahl der einzelnen Zutaten bewertet. Jedes Kätzchen gibt zwei Punkte. Hinzu kommen die Punkte für die Abzeichen.
Das Spiel ist einfach erklärt; die Regeln sind eindeutig und klar verständlich. Alle wichtigen Regeln sind auf dem Spielmaterial zu finden.
Ich muss mich zwar nur auf meinen aktuellen Zug konzentrieren, sollte aber auch immer die Regale der anderen im Auge behalten. Auch nach vielen Runden finde ich Morty Sorty immer noch reizvoll. Die oft widersprüchlichen Forderungen von Legeregeln und Abzeichen sorgen dafür, dass jedes Spiel anders verläuft. Mit den alternativen Wertungsrollen kommt noch mehr Varianz ins Spiel, denn es gibt für jede Zutat eigene Wertungen, die miteinander kombiniert werden können.
Doch eins darf man bei dem Spiel nicht vergessen. Es gibt einen deutlichen Glücksfaktor durch die Plättchen. Brauche ich ein bestimmtes, bin ich in der Runde bestimmt erst als letzter an der Reihe und bekomme es nicht mehr oder ich müsste es umdrehen und habe kein Kätzchen mehr.
Ich mag das Spiel sehr gern, denn es ist es ein Spiel, das ich mit Gelegenheitsspielern gut spielen kann. Auch in unseren Vielspielerrunden wird es gern mit seiner kurzen Spieldauer als entspannter Absacker genutzt. Die liebevolle Gestaltung, das gute Material, hier stimmt alles. Ich sage nur: Daumen hoch! (bd)
|
Steckbrief Morty Sorty Magic Shop |
Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Markus Slawitscheck | Schmidt | 2 - 4 Spieler | ab 8 Jahre | ca. 30 Minuten | Alexander Wollinsky |