Pöppelkiste - Ersteindruck
Carcassonne LabyrinthZwei Erfolgsspiele vereinen sich in einem: Carcassonne und das ver-rückte Labyrinth bilden das Carcassonne Labyrinth.
Das Labyrinth besteht aus einer Fläche von 5*5 quadratischen Feldern. Geschoben wird mit quadratischen Plättchen, die Motive aus Carcassonne zeigen. In den Ecken und in der Mitte jeder Seite des Labyrinths befinden sich Motive. Jeder Spieler besitzt einen eigenen Stapel mit acht Plättchen. Jedes zeigt ein Stück Carcassonne mit einem dieser Motive.
In seinem Zug nimmt der Spieler ein verdecktes Plättchen vom Nachziehstapel. Dieses schiebt er in eine der beweglichen Spalten des Labyrinths. Das herausgeschobene Plättchen bekommt er, um damit seine Stadt zu vergrößern. Danach zieht er mit seiner Figur über die Straßen von Carcassonne im Labyrinth. Erreicht er das Motiv auf seinem privaten Plättchen, darf er dieses ebenfalls verbauen.
Wenn er mit der Vergrößerung seiner Stadt Straßen oder Städte abschließt, bekommt er die damit assoziierten Wappen. Sobald der Nachziehstapel aufgebraucht ist, endet das Spiel. Nun zählt jedes Plättchen in der Stadt einen Punkt und jedes Wappen einen halben. Wir können einfach aus den Elementen einen Turm bauen und die Höhen vergleichen, denn die Wappen haben die halbe Höhe eines Plättchens.
Es ist Carcassonne. Es ist das ver-rückte Labyrinth. Die Grundmechanismen finden wir hier offensichtlich wieder. Die Straßen als Wege im Labyrinth zu verwenden, stellt eine schöne zusätzliche Verbindung her.
Der Spielspaß ergibt sich aus beiden Spielen. Wir schieben gemeinsam im Labyrinth, bauen hingegen unsere Stadt nun für uns. Wir finden alles wieder, was die beiden Spiele ausmachte, und für den Spielspaß sorgte. So hat die Symbiose den Spielspaß beider Welten. (wd)
| Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Klaus-Jürgen Wrede, Max Kobbert | Hans im Glück / Ravensburger | 1 - 4 Spieler | ab 8 Jahre | ca. 30 Minuten | Marcel Gröber, Franz-Georg Stämmele |