Pöppelkiste - Ersteindruck
CircadiaBei diesem Kartenspiel gibt es zwei Arten von Karten: Zahlen- und Zielkarten. Die Zahlenkarten weisen Werte von 1 bis 5 auf und dazu ein Tier: Axolotl, Gans oder Eisbär. Je niedriger die Zahl einer Karte ist, desto häufiger gibt es sie. Die Zielkarten zeigen eines der Tiere, fordern drei bis acht Karten und geben dafür zwei bis sechs Punkte. Außerdem sind sie unterteilt in Tag- und Nachtkarten.
Zu Beginn des Spiels bekommt jeder Spieler vier Zahlenkarten auf die Hand. Von den Zahlenkarten liegen fünf zum Nachziehen aus, von den Zielkarten liegen neun aus, von jedem Tier drei.
In seinem Zug legt der Spieler beliebig viele seiner Handkarten aus, die alle dieselbe Zahl aufweisen müssen. Er darf drei Reihen anfangen. Für jede Reihe gilt, dass sie nur ein Tier enthalten darf und ein Karte beim Legen die gleiche oder eine höhere Zahl wie der Vorgänger aufweisen muss. Er nimmt sich aus der Auslage von fünf Karten so viele Karten wie die ausgespielte Zahl angibt. Hat ein Spieler in einer Reihe genügend Karten liegen, um eine Zielkarte zu erwerben, darf er diese Karten abwerfen und sich die Zielkarte nehmen. Dabei müssen sich Tag- und Nachtkarten abwechseln. Grundsätzlich kann man für fünf Karten eine beliebige Tageszeit bekommen, die dann aber nur einen Punkt bringt.
Das Spiel endet, wenn ein Spieler 15 oder mehr Punkte erreicht hat. Die Runde wird noch zu Ende gespielt. Wer am meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
Das Spiel lebt von zwei Dilemmas: Von niedrigen Zahlen kann ich gut Karten sammeln und dann viele ausspielen, bekomme aber nur wenige wieder. Hohe Zahlen bringen mir viele Karten, aber es sind meist nicht viele auf der Hand. Außerdem blockieren sie die Reihe, in der sie liegen. Insgesamt ist es ein angenehmes Spiel, bei dem jeder gut Punkte macht. Unser Spiel war dazu bis zur letzten Karte spannend. (wd)
| Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Hisashi Hayashi | Elznir Games | 2 - 5 Spieler | ab 10 Jahre | ca. 25 Minuten | Maria Nechaeva |