King Lui

Wer möchte nicht einmal an einer königlichen Tafel sitzen und dort vorzüglich schlemmen? Natürlich versucht jeder Gast so viel zu essen wie möglich, ohne dabei negativ aufzufallen. Schon die Spielregel macht Appetit.

Emerald hat immer Hunger.....Zuerst wird die Schachtel auf eine Seite der Tisches gelegt. Vor ihr werden dann die Speisen, die der König zu sich nimmt, ausgebreitet.

Das Spiel wird über mehrere Runden gespielt. Zuerst werden die Karten - sie zeigen je 15 Portionen von sieben verschiedenen Gerichten und fünfmal einen Drachen(sein Name ist Emerald) - gemischt. Dann deckt der Startspieler doppelt so viele Karten wie Spieler mitmachen auf und legt sie, nach Gerichten sortiert, in der Tischmitte aus. Ist ein oder mehrere Drachen, dabei wird jeder einzeln neben die Portionen gelegt.
Sind die Karten aufgedeckt, darf der Startspieler sich als erster bedienen. Dabei hat er verschiedene Möglichkeiten.Er kann sich alle ausliegenden Karten EINES Gerichtes nehmen oder er kann eine verdeckte Portionskarte vom Stapel ziehen. Wenn der König mindestens zwei Portionskarten hat, kann er auch, wenn vorhanden, einen Emerald nehmen und ihn zusammen zwei Karten, die vor dem König liegen, aus dem Spiel nehmen. Dies dürfen dann reihum, wenn noch möglich, alle anderen Spieler auch tun. Waren alle Spieler an der Reihe, bekommt der König alle Speisen, die noch in der Tischmitte liegen, und der nächste Spieler wird Startspieler.

..... und auch Obst veschmäht er nichtReichen die Gerichte nicht mehr, um die zweifache Mitspielerzahl auszulegen, ist das Spiel beendet. Nun wird ausgewertet.

Bei jedem Gericht wird geschaut, wie viel Portionen der König hat. Jeder, der von diesem Gericht mehr Portionen als der König hat, legt diese Karten ab. Wer gleichviel oder weniger besitzt, bekommt für jede Karte so viel Punkte, wie der König Portionen besitzt.Wer die meisten Punkte erringt, gewinnt.

Die Spielregel ist kurz und gut. Das Spiel ist schnell erklärt und gespielt. Hier kommt es auf ein gutes Gedächtnis und auf Mut an. Hat jemand mutig gleich vier Hähnchen genommen, kann er fast sicher sein, dass ein später auftauchender Emerald dem König sicher das Federvieh wegfressen wird, das heißt mit zwei Karten verschwinden wird. So heißt es, die Karten der Mitspieler zu merken, ungefähr zu wissen, wie viel von einem Gericht noch kommen können und bescheiden mal eine Karte zu nehmen, wenn eine Dreifachportion lockt.

Durch die Drachen ist kaum eine Zahl von Karten sicher, und die Schadenfreude ist groß, wenn man jemandem beim Ziehen einer verdeckten Portion anmerkt, dass die, die er gezogen hat, eine Sorte aus der Wertung nimmt.

King Lui hat keinen großen Tiefgang, und ist als Warm-up für einen Spieleabend geeignet, wenn man noch auf weitere Mitspieler wartet, und auch zum Ausklang des Spieleabends ist es nicht zu anstrengend.(bd)

Steckbrief
King Lui
Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Alan R. Moon, Aaron Weissblum Abacusspiele 3 - 5 Spieler ab 7 Jahre ca. 15 Minuten Georg von Westphalen