Positano

Das Spiel ist nach einer italienischen Stadt, deren bunte Häuser an einem Hang stehen, benennt. Diese Szenerie bauen wir im Spiel nach. Dafür starten wir mit zwei Bauteilen.

In jeder Runde liegen Plättchen in drei Kategorien aus. Sie geben den Bauplatz, den Nachschub an Bauteilen und die Farbe des Daches an. Dabei gibt es ein Plättchen pro Spieler. Für unser Gebot wählen wir aus zwei Kartenarten je eine aus. Die erste gibt uns für jede Kategorie einen Grundwert von 10 bis 70 (in Summe 120). Die zweite addiert dazu einen Betrag, der kleiner als 30 ist.
In der Reihenfolge ihrer Gebote nehmen sich die Spieler ein Plättchen und legen damit fest, wie sie diese Runde bauen werden. Der Hang ist durchnummeriert: Die unterste Etage bietet die Bauplätze 1A bis 1D. Es endet oben mit den Plätzen 4A bis 4D. Die Zahl gibt an, wie viele Etagen der Spieler maximal bauen darf. Die ersteigerte Dachfarbe bestimmt einen Multiplikator für die Schlusswertung. Bei den Dächern gibt es Besonderheiten. So kann ich ein Dach in der Farbe aufwerten oder ein Haus nachträglich aufstocken. Dabei darf ich dann auch bis zu zwei Etagen höher bauen als der Bauplatz von seiner Zahl erlaubt.
Sobald der Hang vollständig bebaut ist, endet das Spiel. Die Häuser bringen nun Punkte für jede Etage, die einen Meerblick hat, das heißt, vor der keine andere Etage gebaut wurde. Außerdem geben manche Karten noch vereinzelt Punkte.

Das Spiel ist ein sehr interaktives Spiel durch die Gebote und bietet einen Ärgerfaktor, indem wir den Meerblick bei Etagen anderer Spieler unterbinden. Dabei sind wir durchgängig beschäftigt, weil die Spieler ihre Gebote parallel abgeben und weil die darauffolgenden Aktionen kurz sind. (wd)

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Jeff Grisenthwaite Pegasus 1 - 4 Spieler ab 10 Jahre 20 - 45 Minuten Beth Trott