Wolfsmond

Es gibt reichlich Spiele im Werwolf-Universum. Mit Wolfsmond gibt es nun ein schnelles Spiel, bei dem der einzige Werwolf gewinnt – wenn er lange genug überlebt.

Das Spiel besteht aus 27 Charakterkarten. Jede Karte zeigt uns eine Person, die durch einen Titel, eine Zahl von 1 bis 10 und eine Funktion beschrieben ist. Zu Beginn erhält jeder Spieler eine Karte auf die Hand. Drei Karten werden in der Mitte ausgelegt.
Wenn ein Spieler am Zug ist, hat er zwei mögliche Aktionen, von denen er eine ausführt. Er kann seine Karte mit einer Karte in der Mitte tauschen. Die weitaus häufigere Aktion ist das Spielen einer Karte. Dazu zieht der Spieler eine weitere Karte. Von seinen beiden Karten spielt er eine aus und führt die Funktion des gespielten Charakters aus. Der Werwolf ist die höchste Karte, die 10. Viele andere Karten dienen dazu, den Werwolf zu entlarven, z. B. einen Spieler zu fragen, ob er ihn hat, oder sich Karten anzuschauen, um mehr zu wissen. Scheidet ein Spieler aus, so kann er sogar durch die Hexe wiederbelebt werden.
Im Stapel sind drei Monde. Wird der dritte aufgedeckt, gewinnt der Spieler, der zu dem Zeitpunkt den Werwolf besitzt. Gibt es keinen Werwolf – weil noch nicht gezogen oder weil er bereits entlarvt wurde – gewinnt der Spieler mit der höchsten Karte, wenn der Nachziehstapel leer ist.

Die Handhabung erinnert an Love Letter, weil die Spieler nur eine Karte auf die Hand haben und eventuell eine weitere ziehen. Aufgrund der größeren Kartenanzahl, der vielseitigen Charaktere und der Tauschmöglichkeit gibt es hier viel mehr Optionen. Wir hatten viel Spaß bei dem Spiel und halten es schon nach einer Partie für einen guten Absacker. (wd)

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Michael Palm, Lukas Zach Pegasus 3 - 6 Spieler ab 8 Jahre 10 - 40 Minuten Lea Fröhlich