Pöppelkiste - Ersteindruck
Nacht im ZooDie Tiere nutzen die Dunkelheit der Nacht. Je drei Tiere von drei Tierarten - es stehen sechs Tierarten zur Auswahl -sind ausgebrochen. Wir haben die Aufgabe, sie wieder einzufangen.
Jeder Spieler hat einen Zooplan. Außen befinden sich die neun entkommenden Tiere. In der Mitte ist der Eingang zum Zoo. Dorthin müssen wir die Tiere bringen. Dazwischen liegen freie Felder mit Funktionen, die wir im Laufe des Spiels mit Plättchen bedecken.
In drei Durchgängen spielen wir jeweils fünf Runden. In jeder Runde werden fünf Plättchen ausgelegt. Reihum wählen die Spieler ein Plättchen. Dies können sie in ihren Zoo legen oder abwerfen. Legen sie es in ihren Zoo, wird die Funktion des Feldes (wenn vorhanden) ausgelöst. Danach werden zwei Tiere bewegt. Wirft der Spieler das Plättchen ab, darf er alle Tiere bewegen, die auf Plättchen dieser Farbe stehen. Dabei hat jede Tierart ihre Eigenschaft: So darf der Gepard sich zwei Felder weit bewegen, wenn ein Plättchen abgeworfen wird.
Das letzte Plättchen einer Runde wird beiseitegelegt. Am Ende eines Durchgangs wird geschaut, welche Plättchenfarbe am häufigsten nicht gewählt wurde. Alle Tiere, die auf einem Plättchen dieser Farbe stehen, dürfen sich noch einmal bewegen.
Nach drei Durchgängen gewinnt, wer die meisten Punkte hat. Diese werden überwiegend durch die Tiere gewonnen, die zurück zum Zoo gekommen sind.
Nacht im Zoo ist ein etwas anspruchsvolleres Familienspiel. Durch sechs Tierarten, von denen wir drei kennengelernt haben, ergeben sich immer wieder andere Ausgangslagen. Das Spiel hat uns so viel Freude bereitet, dass wir es uns näher ansehen werden. (wd)
| Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Tomas Holek | Albi | 1 - 4 Spieler | ab 10 Jahre | ca. 30 Minuten | Tereza Kovandová |