Pöppelkiste - Ersteindruck
KalypsoVor uns liegt ein Spielbrett mit einer großen Meerfläche. Sie ist unterteilt in 16 Quadrate zu 16 Feldern. In diesem Meer treiben Schiffbrüchige, gekennzeichnet durch Rettungsringe und Fässer.
In jeder der vier Runden gibt jeder Spieler einem Nachbarn eine Aufgabe. Wird sie in der Runde erfüllt, gibt es eine Belohnung, sonst eine Strafe. Danach ziehen die Spieler fünf Fundamentteile. Diese sind T-förmig und zeigen auf ihren fünf Feldern vier nutzbare Farben sowie Schrott. In einem Spielzug legt der Spieler eines seiner Fundamente auf den Spielplan – im ersten Zug in die Mitte, danach angrenzend. Bildet er dabei ein vier Felder großes Quadrat, das eine Farbe drei- oder viermal aufweist, kann er es bebauen. Dazu stehen acht Gebäude zur Verfügung, je zwei pro Farbe.
Sobald ein Gebäude errichtet ist, tritt dessen Wirkung ein. Ich bekomme ein Boot bzw. das dazugehörige Netz zum Fischen, ich gebe einem Schiffbrüchigen eine Unterkunft, baue an meinem Fundament, richte einen Garten ein oder installiere eine Solaranlage. Wenn es mehrere geeignete Quadrate gibt, darf ich mehrmals Gebäude errichten. Ein Monument ist dabei ein spezielles Gebäude. Es benötigt ein neun Felder großes Quadrat und fünf gleichfarbige Felder, hat keine Funktion, bringt aber viele Punkte.
Am Spielende ergeben sich die Punkte aus den gebauten Gebäuden und Monumenten, der Eigenschaft der Solaranlagen, den gefangenen Fischen und den Punkten aus den Aufgaben.
Kalypso spielt sich für ein Kennerspiel locker weg. Ein wenig ärgern wir uns über die Aufgabe, legen die T-Stücke aus und gestalten unser Meer. Weil alle parallel bauen, gibt es keine Downtime. Dazu weist das Material eine Besonderheit auf: Die Teile darauf rutschen nicht. Hier entsteht eine kleine Welt. Es macht viel Spaß, sie zu erstellen. (wd)
| Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Gilles Turbide | Pegasus | 1 - 4 Spieler | ab 10 Jahre | 40 - 60 Minuten | Amelia Sales |