Romeo und Julia

Romeo und Julia gehören verfeindeten Familie an, sind verliebt und möchten sich treffen. Der Hass zwischen den Familien erlaubt es ihnen nicht. Mit Botschaften verabreden sie sich dennoch, um sich an einem der sechs Orte zu sehen.

In diesem kooperativen Spiel um das gleichnamige Theaterstück werden drei Akte zu vier Szene gespielt. In jeder Szene Juli und Romeo entscheiden, ob sie sich treffen möchten. Verzichten sie darauf, erhöht sich die Anzahl der Botschaften, die sie im Laufe des Spiels versenden können. Danach wählen sie geheim den Ort aus, an den sie sich begeben. Treffen sich Romeo und Julia, so steigt die Liebe. Ist sie groß genug, haben die beiden Spieler das Spiel gewonnen.
Sie verlieren, wenn der Hass zu mächtig wird. Der Hass steigt, wenn Mitglieder der verfeindeten Familien an einem Ort sind oder der personifizierte Hass mit irgendwem zusammensteht. Gut, dass der Pater wenigstens an einem Ort für Frieden sorgen kann.

Der Einstieg fiel mir schwer. Romeo und Julia müssen in jedem Zug eine Person wählen, die sie begleitet. Wie sollen sie sich treffen, ohne dass der Hass steigt? Dabei helfen die Funktionen der einzelnen Orte und der Pater. Es geht. Wir haben auch bei den Ereignissen Glück gehabt und gewannen so am Ende des zweiten Akts. Wir haben, um ein Verständnis für das Spiel zu bekommen, allerdings mehr geredet als erlaubt war.

Romeo und Julia bringt völlig neue Ideen in ein kooperatives Spiel für zwei. Nachdem wir verstanden hatten, wie wir das Ziel erreichen können, war es spannend. Mit den beiliegenden neun Kapiteln, die einen steigenden Schwierigkeitsgrad haben, wir uns das Spiel noch länger beschäftigen. (wd)

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Julien Prothière, Jean-Philippe Sahut Huch! 2 Spieler ab 14 Jahre ca. 30 Minuten David Cochard