Icon
Spiel des Jahres
Spiel des Jahres
Wir kommentieren die Listen.
Can't-Stop-Prinzip
Das Can't-Stop-Prinzip
eine humoristische Betrachtung des Can't-Stop-Prinzips.
Legacy-Spiele
Legacy-Spiele - ein paar Gedanken
ein paar Gedanken zu Legacy-Spielen.
Woodlands
Oberhof 2018
Trenner für die Folien von Woodlands.
Werbung
Dominion-Welt
neueste Rezensionen
Dragon Castle Photosynthese Ganz schön clever Santa Maria
Rezensionen zu
Nürnberger Neuheiten

drop it Luxor Black Jacky Der Krieg der Knöpfe Die Quacksalber von Quedlinburg Dragon Castle Ganz schön clever Loot Island Photosynthese Santa Maria The Rise of Queensdale T.I.M.E. Stories - Estrella Drive Woodlands
Rezensionen zu nominierten Spielen
Azul Die Quacksalber von Quedlinburg Heaven & Ale Luxor
Info-Mail erhalten Newsletter
Über jedeAktualisierung per Mail informiert werden.

Der Feuer-SalamanderDer Feuer-Salamander

Der Feuersalamander ist das dritte abschließende Spiel der Drei Magier Serie.

Ziel des Spieles ist es, den Aufenthaltsort des Feuersalamanders zu bestimmen. Er befindet sich in einem der vier den Elementen zugeordneten Flügel des Verlieses. Jeder Flügel besteht aus einem Bereich von drei mal sieben Feldern.

Der Ort des Salamanders wird durch Hinweiskarten bestimmt. Es gibt Elementkarten der vier Elemente, Steinkarten in den Werten 1 bis 3 und Zeilenkarten mit den Werten 1 bis 7. Zu Beginn des Spieles erhält jeder Spieler zwei dieser Karten. Sind die beiden von einem Typ, muss er eine ersatzlos abwerfen.
Wie schon in Die Magier wird hier mit drei Wurfstäben gespielt. Sie sind vierkantig. Zwei davon zeigen einen bis vier Punkte auf ihren Seiten. Der dritte zweigt je zweimal die Symbole Stein und Feuersalamander. Alle Stäbchen zeigen auf einer Seite zusätzlich ein Schlüsselsymbol. Jeder Spieler beginnt mit seiner großen Holzfigur in seinem Haus. Vor diesem befindet sich ein Plattenweg aus fünf Platten, der Weg ins Haus führt über die mittlere Platte. Alle Plattenwege der Mitspieler zusammen bilden den Laufweg.

Reihe: 5. Steine: 3 Spielsituation

Zu Beginn eines Zuges wirft man die drei Stäbe. Zuerst wird der Symbolstab ausgewertet. Zeigt er den Salamander, muss man eine Hinweiskarte ziehen. Diese darf man behalten, wenn man jetzt höchstens zwei Karten hat und beide unterschiedlichen Typen angehören. Ansonsten muss man eine Karte abwerfen. Beim Stein muss man seinen Markierungsstein so auf den Spielplan setzen, dass die Karten, die man in der Hand hat angezeigt werden. Hat man zum Beispiel Stein- und Zeilenkarte, darf man sich das Element aussuchen.
Dann zieht man mit seiner Figur. Hier hat man die Möglichkeit, die geworfenen Punkte zu addieren, oder zu subtrahieren, um die Laufstrecke zu bestimmen. Bleibt man auf dem Plattenweg eines Mitspielers stehen, stellt man ihm die Frage ob er eine bestimmte Karte besitzt. Der Mitspieler antwortet verdeckt mit einer Ja/Nein Karte.

Zweigt man vom Rundkurs in sein Haus zurück, kann man versuchen, den Standort des Salamanders zu bestimmen. Dazu deckt man seine eigenen Karten, die man einsetzen möchte, auf fordert die fehlenden von den Mitspielern fordern. Dies können eine zwei oder sogar alle drei sein. Hat man Recht, müssen die anderen die Karten abgeben. Die Werte der Karten werden miteinander multipliziert und notiert. Hat man sich geirrt, muss man in das Verlies. Dorthin gelangt man auch, wenn ein anderes Spieler auf dem Rundkurs auf die eigene Figur beim weiterlaufen trifft. Heraus kommt man nur, wenn man in fünf Würfen die drei Schlüssel zum Vorschein bringt, oder wenn man nach einer Karte gefragt wird.

Das Spiel ist beendet, wenn einer eine vorher abgemachte Punktzahl erreicht.

Element: Luft Element: Wasser Element: Erde Element: Feuer

Es kommt im Spiel Der Feuersalamander sehr auf ein gutes Gedächtnis und Kombinationsvermögen an. Es gilt, sich die gegebenen Antworten zu merken, zu beobachten, wenn Karten, die man kennt abgeworfen werden und zu beobachten, wonach die anderen fragen, um so auf die Runensteine der Mitstreiter schließen zu können. Es spielt sich am besten zu viert, da dann mehr Informationen ausgetauscht werden, und der Laufweg etwas länger ist. Auch die Chance, dass eine fehlende Karte beim Gegner zu finden ist, ist deutlich höher.

Das Spiel war vor 25 Jahren das Beste der Reihe, und ist es noch immer. Doch wie die beiden anderen hat es nicht die Dynamik, die von neueren Spielen erwartet werden. Es kommt zu längeren Zeiten der Tatenlosigkeit, wenn man keine Karten auf der Hand hat. Sei es, dass man grad gelöst hat, sei es, dass die eigenen Karten vom Mitspieler zum Punkten benutzt wurden.
In einem neueren Spiel hätte man vermutlich immer mindestens eine Karte. Grad im Spiel zu zweit gibt es dann auch für den anderen Spieler kaum Möglichkeiten, und das Spiel zieht sich in die Länge.

Der Feuersalamander ist sicherlich kein schlechtes Spiel. Es macht, wenn die Würfel einigermaßen gut fallen, immer noch Spaß, aber es entspricht nicht mehr den heutigen Spielerwünschen. Der Anspruch an Spiele hat sich gewandelt, genau wie auch in anderen Medienbereichen, zum Beispiel dem Film. Statt länger Landschaftsaufnahmen und ausführlichen Dialogen gibt es jetzt schnelle Schnitte und Action ohne Ende.
Diese neuen Ansprüche kann Der Feuersalamander nicht erfüllen, doch er bietet ein ruhiges, gemütliches Spiel. (bd)

Steckbrief
Der Feuer-Salamander

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Michael Rüttinger, Johann Rüttinger Noris 2 - 4 Spieler ab 10 Jahre 30 - 90 Minuten Michael Rüttinger, Johann Rüttinger