Spiel des Jahres 2021Spiel des Jahres

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Kommentar zu Listen und Nominierungen 


Kommentar zu den Listen und Nominierungen

Etwas gemeinsam erleben

Eines wissen wir jetzt schon vom kommenden Spiel des Jahres 2021: Es wird kooperativ sein. Und mit Switch & Signal ist damit die Hälfte der Longlist, die die nominierten und empfohlenen Spiele enthält, kooperativ.
Die drei nominierten Titel haben eine weitere spieltechnische Gemeinsamkeiten. Die Spiele entwickeln sich, während man spielt. Sie erzählen immer eine neue etwas andere Geschichte. So geht es nicht um reines Ressourcen-, Karten- oder Zeitmanagement, sondern um das Erleben des Weges, wie schon Stone Age als Untertitel sagte. "Der Weg ist das Ziel".

Für Kenner war die Auswahl an hochwertigen Spielen in diesem Jahr ausgesprochen groß. So mussten viele Spiele ungenannt bleiben, die ein Erwähnung verdient hätten.
Mit Paleo ist auch hier ein kooperatives Spiel im Rennen. Fantastische Reiche zeigt, dass auch in einer kleinen Schachtel ein großes Spiel stecken kann. Die verlorenen Ruinen von Arnak ist ein großes Abenteuerspiel.

Zu den Kinderspielen können wir nichts sagen. Wir kennen nur Inspektor Nase, das auch im Erwachsenenkreis Spaß gemacht hat.

Während in den letzten Jahren viel Wert auf Spiel mit Freunden gelegt wurde, sind jetzt die Spiele allesamt auch für Paare und Kleinfamilien geeignet. Angenehm fiel auf, dass bis auf ein Spiel alle Listenspiele schon ab zwei Spielern oder sogar solitär spielbar sind. Das ist in der heutigen Zeit ein großer Vorteil.

Also liebe Jury, ihr habt in unseren Augen alles richtig gemacht.(Redaktion)