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Love LetterLove Letter

Ist sie nicht süß, unsere Prinzessin! So richtig zum Verlieben. Was heißt hier "zum Verlieben"? Ich bin schon in sie verliebt. Nur leider weiß sie nicht, wie sehr ich sie anhimmele. Ich sollte ihr einen Liebesbrief schreiben. Leider ist es gar nicht so leicht, an die Prinzessin heranzukommen. Da gibt es Wächterinnen, ihre Familie und andere Adlige und vor allem … Nebenbuhler.

Das sind die Schlimmsten von allen. Die wollen mir MEINE Prinzessin wegnehmen. Die muss ich aus dem Weg schaffen. Ob mir dabei all die anderen Personen helfen können? Ich bin mir da ganz sicher! Und hoffentlich helfen sie nicht diesen anderen Typen.

Hier nun setzt Love Letter an, bei dem es darum geht, dass ich der Prinzessin meine Liebesbriefe übergebe. Je nach Konkurrenz sind drei bis fünf Briefe notwendig, damit mir ihre Gunst zu Teil wird. So eine Prinzessin will umworben werden: Jede Runde kann nur einer der Prinzessin seinen Brief übergeben. Mir gelingt dies, wenn ich alle Konkurrenten aus dem Feld schlage oder wenn ich bei Rundenende den wertvollsten Adligen auf meiner Seite habe. Schauen wir uns doch so eine Runde an.

Das Spiel besteht aus 16 Karten, die insgesamt acht verschiedene Personen zeigen. Zu Beginn kommt eine Karte aus dem Spiel und jeder Spieler eine auf die Hand. Wer am Zug ist, zieht eine Karte und wählt aus seinen zwei Karten eine aus, die er spielt. Die Handlung der darauf abgebildeten Person wird dann ausgeführt. So befragt die Wächterin einen Spieler nach der Person auf der Hand und wird sie erraten, scheidet der Spieler für diese Runde aus. Beim Baron hingegen vergleicht man seine Handkarte mit der eines Mitspielers. Wer die niedrigere Karte hat, ist … natürlich ausgeschieden. Die Prinzessin selbst ist schließlich einmalig und am wertvollsten. Leider hat sie einen großen Nachteil: Spiele ich sie aus, scheide ich sofort aus der laufenden Runde aus. Fehlt noch eine Kleinigkeit: Sind alle Karten gespielt, werden die Handkarten aller noch im Spiel befindlichen Spieler verglichen: Wer die wertvollste Karte hat, darf seinen Liebesbrief überreichen.

Der Weg zum Herzen der Prinzessin ist so einfach zu beschreiten, weil der Ablauf so einfach ist. Die Faszination geht sofort von der geringen Menge der großformatigen Karten aus. Mit großer Leichtigkeit gelingt es dem Autor hier, die Charaktere und ihre Handlungen so aufeinander abzustimmen, dass jede Karte Spannung erzeugt. Karten mit hohem Wert sind empfindlich, werden leichter erraten und ihre Funktionen sind zwiespältig. Andere Karten sind hilfreich bei den Versuchen, die lieben Konkurrenten aus der Runde zu drängen. Jede Runde ist eine neue Hoffnung und ist voller Spannung. Weil es möglich ist, mehrere Runden hintereinander zu gewinnen, gibt es auch keine vorzeitigen Verlierer. Hinzu kommt ein "süßes" Thema, welches auch durch die roten Herzchen, die als Siegpunkte verwendet werden, verdeutlich wird.

Love Letter ist ein tolles Spiel, das mit seinem Thema dazu animiert ein bisschen weiter zu denken … (wd)

P.S: … nun noch ein paar Gedanken:


Steckbrief
Love Letter

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Seiji Kanai Pegasus 2 - 4 Spieler ab 10 Jahre 20 - 30 Minuten Andrew Hepworth, Jeffrey Himmelman