RainforestRainforest

Ausgangspunkt für den Regenwald sind fünf Stapel mit je elf Plättchen. Jeder Stapel enthält Plättchen einer Farbe (rot, gelb, grün, violett und blau). Jedes Plättchen zeigt seine Grundfarbe, je ein Plättchen zeigt zusätzlich eine der anderen Farbe.
Zu jeder Farbe gibt es zwei bis sechs Plätze für Chips. Diese zeigen eine Farbe und ein Tier (Affe, Frosch, Papagei und Schmetterling). Auf jedem Regenwald-Plättchen gibt es eine Vorgabe für Chips, damit es aktiviert wird. Gefordert sind bis zu drei Chips, bei einigen sind entweder die Farbe oder das Tier vorgegeben.

Ein Spielzug ist einfach. Ich nehme mir ein Regelwald-Plättchen und lege es in meine Auslage. Von den zugeordneten Chips nehme ich mir entweder alle mit der gleichen Farbe oder mit dem gleichen Tier. Danach ordne ich die Chips den Regenwaldplättchen zu. Fertige Plättchen werden in das Wertungssegment gelegt und bringen die aufgedruckten Punkte.
Bei der Wertung gibt es drei Besonderheiten. Erstens bekommt jeder Spieler zu Beginn des Spiels ein Tier zugeordnet. Jeder Chip mit diesem Tier erhöht den Wert eines Plättchens um 1. Zweitens werden zu Beginn fünf Wertungen ausgelost. Wer zuerst drei bzw. vier Regenwaldplättchen der entsprechenden Farbe zusammenhängend im Wertungssegment ausliegen hat, bekommt doppelte bzw. dreifache Punkte eines der beteiligten Plättchen. Das Spiel endet, wenn ein Spieler neun Plättchen in seinem Wertungssegment liegen. Drittens gibt es zwei Punkte für jedes nachfolgende Regenwald-Plättchen, wenn im Wertungssegment alle Farben vorhanden sind.

Rainforest ist ein gutes Spiel, weist aber keine Besonderheiten auf. Der Ablauf ist einfach, die Optik schön, die Wertung übersichtlich, durch die Wertungen gibt es ein wenig Konkurrenz und über die Auslage findet Interaktion statt.
Hinzu kommt ein bisschen Gefühl, hofft man doch, dass das begehrte Regenwald-Plättchen liegenbleibt und noch mehr hofft man es bei dringend benötigten Chips. Dazu wird das Ganze angereichert mit Zufall, denn die Plättchen werden zu Anfang des Spiels gemischt und die Chips werden, wenn an einer Stelle keine mehr liegen, aus einem Beutel aufgefüllt.
Obwohl alles positiv ist, kommt das Spiel nur selten auf den Tisch. Ein Grund liegt daran, dass in unserem Kreis mehr Kennerspieler sind, das Spiel sich aber eher an Familie richtet. Ich empfehle es daher nur für diesen Kreis. (wd)

Steckbrief
Rainforest
Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Johannes Goupy Game Factory 2 - 4 Spieler ab 8 Jahre ca. 30 Minuten Alain Boyer