Kitara

In Kitara kämpfen verschiedene Stämme um den größten Wohlstand. Die Landkarte zeigt Savannengebiete, Seen, die nicht betreten werden dürfen, und Ruinen.

Die Möglichkeiten eines Spielers werden durch Karten gezeigt. Die Startkarte zeigt, dass er die erste oder zweite Karte der sechs in einer Reihe ausliegenden Karten nehmen und in seinem Reich auslegen darf. Jeder besitzt drei Krieger auf seiner Startsavanne und zwei Bewegungspunkte.
Die sechs ausliegenden Karten zeigen jeweils zwei oder mehr Symbole. Dies können Karten, Stammesmitglieder Bewegungspunkte oder auch Wohlstandspunkte sein.

Jeder Spielzug besteht aus vier Phasen.
Zuerst nehme ich mir eine Karte. Aus welchen ich auswählen darf, zeigt die Anzahl meiner Kartensymbole.
Dann nehme ich die auf der neuen Karte angegebenen Stammesmitglieder: Krieger, Helden oder Herrschertiere.
In der dritten Phase bewege ich pro Bewegungspunkt eine Gruppe von Stammesmitgliedern über eine Grenze. Gebiete die einem Gegner gehören, darf ich nur betreten, wenn meine Gruppe grösser als seine in dem Gebiet ist. Dann muss er sich in das nahegelegenste eigene Gebiet zurückziehen. Hat ein Held am Angriff teilgenommen, darf ich einen Chip aus dem Beutel ziehen. Diese haben Werte zwischen 2 und 5.
Nach der Bewegung kommt es zur Wertung: Jeder Wohlstandspunkt auf meinen Karten gibt einen Wohlstandspunkt. Ist ein Herrschertier auf einer Ruine bringt das 2 Punkte. Ich darf einen der gezogenen Chips behalten und muss die anderen zurück in den Beutel werfen.
Nun folgt etwas Verwaltung: Für jede Karte, die ich besitze, brauche ich einen Krieger auf einem Savannenfeld. Besitze ich zu wenige, muss ich eine Karte abwerfen und gegebenenfalls darauf abgebildete Figuren zurück in den Vorrat geben. Nach sechs oder acht Runden ist das Spiel beendet. Zu den schon errungenen Punkten kommen die Punkte der verdeckt gehaltenem Chips und 2 Punkte pro Karte die ich besitze.

In unserer Gruppe werden gern "liebe Spiele" gespielt und Mitspieler ungern direkt angegriffen. So hat es mich sehr überrascht, dass Kitara im ersten Spiel so viel Spaß machte. Es war ein Hauen und Stechen gegen alles, was im Weg stand. Leider haben wir einige "Kleinigkeiten" in der Regel übersehen. Ich vermute, dass es mit richtiger Spielweise noch deutlich besser wird. (bd)

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Eric B. Vogel iello 2 - 4 Spieler ab 10 Jahre ca. 40 Minuten Miguel Coimbra