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CharlyCharly

Tiere füttern, das kennt man im Normalfall nur in Kinderspielen. Inon Kohn greift dieses schon häufig benutzte Thema nun in einem Spiel, das Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren begeistert, auf.

Käse Gemeinsam mit den Tieren wollen wir ein großes Fest feiern. Das Essen befindet sich auf Futterkarten, die je einmal vier bis acht Bananen, Knochen Möhren und Käsestücke zeigen. Auch die möglichen Gäste befinden sich auf Karten. Dia findet man ein bis drei Affen, Hunde, Kaninchen und Mäuse. Außerdem gibt es Schweine als Gäste; sie kommen immer paarweise.

Bevor das Feiern beginnen kann, müssen natürlich Vorbereitungen getroffen werden Von den Futterkarten werden je nach Mitspielerzahl bestimmte Werte aussortiert. Jeder Spieler erhält 15 Honigtropfen.

Dann kann das Ganze mit dem ersten Fest losgehen. Jeder Spieler erhält verdeckt eine Futterkarte, ein bis drei werden in die Mitte gelegt, der Rest des Futters spielt für dieses Fest nicht mit. Nun erhält jeder Spieler sieben Tierkarten auf die Hand. Dies sind die Gäste, die er einlädt.
Reihum darf man nun eine neue Tierkarte ziehen, und dann eine ablegen. Glaubt ein Spieler, dass er seine Tiere auf der Hand gut versorgen kann, tauscht er keine Karte mehr, sondern sagt laut "Mahlzeit". Jeder andere darf noch einmal tauschen, dann geht das Festessen los.
AffenAlle legen jetzt auch ihre persönliche Futterkarte in die Mitte, und derjenige, der Mahlzeit gesagt hat, beginnt zu füttern. Dazu legt er eine Karte mit Tieren zu einer Karte mit dem richtigen Futter. Dabei können Werte nicht geteilt werden. Reichen die Restportionen einer Futterkarte nicht mehr für eine Tierkarte, darf sie nicht dort angelegt werden. Schweine sind nicht wählerisch, sie kann man an jede Futtersorte anlegen. Dies geht reihum, bis niemand mehr eine Karte anlegen kann. Die nun auf der Hand verbliebenen Tiere ohne Futter, müssen nun mit Honig getröstet werden: Für jedes Tier das man nicht versorgen konnte, gibt man einen seiner Honigtropfen ab. Schweine sind jedoch sehr gierig. Für futterlose Schweine muss man einen weiteren Tropfen zahlen. Haben noch alle Spieler Honig übrig, geht es mit einem neuen Fest in gleicher Weise weiter. Das Spiel endet, wenn ein Spieler keinen Honig mehr besitzt. Derjenige, der dann den meisten Honig übrig hat ist Sieger.

CharlyIch habe das Spiel in vielen verschiedenen Runden gespielt, mit wenigen und vielen Spielern, mit Kindern, und mit Erwachsenen. Es gefiel überall. In den Kindergruppen begeisterten die liebevoll gezeichneten Tiere. Das Spielziel, Tiere zu füttern. ist schnell verstanden, und auch die Sonderfunktion der Schweine macht keine technischen Probleme. Kinder spielten das Spiel am liebsten in voller Runde mit sechs Spielern. Sie schauten sich ihre Karten an, überlegten was sie wegtauschen wollen, und beachteten die abgelegten Karten der Mitspieler überhaupt nicht.
In Erwachsenenrunden ist das Spiel als Warm Up oder Cool Down beliebt. Am schönsten ist es hier zu viert oder fünft. Da kann man mal schauen, was die anderen abwerfen, um eventuell Schlüsse auf deren Futterkarte ziehen zu können. Zu sechst sagt man schon bei halbwegs guten Karten Mahlzeit, denn es ist in voller Runde ein großer Vorteil zuerst zu füttern.

Die Behandlung von Schweinen ist in den Gruppen ganz unterschiedlich. Kinder werfen Schweine sehr schnell ab, weil sie Angst vor der doppelten Strafe haben. Erwachsene behalten sie eher, um die Flexibilität zu nutzen. Doch viel Taktik ist hier sowieso nicht möglich.

Das flotte Kartenspiel bietet leichte unbeschwerte Unterhaltung, genau, wie man sie in einem heißen Sommer mag. (bd).

Steckbrief
Charly

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Inon Kohn Abacusspiele 2 - 6 Spieler ab 6 Jahre ca. 20 Minuten Christian Fiore