Atiwa

Wir befinden in Ghana uns spielen dort die landwirtschaftliche Situation nach. Zunächst besitzen wir ein kleines Mischgebiet. Dort lebt eine noch ungebildete Familie. Auch auf den anderen Flächen ist vorbestimmt, was hier lebt: Fledermäuse oder Ziegen oder Obstbäume.

In jeder der sieben Runden stehen uns drei Arbeiter zur Verfügung, die auf zahlreichen Feldern des Spielplans platziert werden können. Hier erhalten wir neue Flächen, können Familien Bildung zukommen lassen, Obstbäume pflanzen und vieles mehr. Eine besondere Rolle kommt hierbei den Fledermäusen zu. Sobald drei davon in meinem Gebiet hausen, können sie ausfliegen. Dadurch fördere ich das Wachstum von Bäumen, weil die Fledermäuse für deren Verbreitung sorgen.
Am Ende jeder Runde muss ist meine Familien ernähren. Ziegenmilch ist ein guter Weg, ohne groß in die Natur einzugreifen. Ich kann sie aber auch verzehren. Obst ist ebenfalls gut, weil es nachwächst. Nicht gut ist der Verzehr von Fledermäusen, die auch nur von ungebildeten Familien gegessen werden.
Ansonsten schürfen meine Familien Gold. Gebildete finden immer etwas, ungebildete manchmal. Sie sorgen dabei für Umweltverschmutzung, die wiederum Felder in meiner Auslage unbrauchbar macht.

Wir haben zwei der sieben Runden gespielt. Dann waren wir von dem Spiel überzeugt. Es ist sehr thematisch, spielt sich flott und kommt mit wenigen logischen Regeln aus. Atiwa wird sicher noch öfter auf unseren Spieletisch kommen. (wd)

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Uwe Rosenberg Lookout Spiele 1 - 4 Spieler ab 12 Jahre 30 - 120 Minuten Andy Elkerton