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Skull King - Das WürfelspielSkull King - Das Würfelspiel

Bei erfolgreichen Spielen gibt es oftmals einen kleinen Bruder. Je nach Material weist dieser dann den Zusatz "Das Kartenspiel" oder das "Würfelspiel" auf. Einen solchen Zusatz haben wir hier auch, doch handelt es sich nicht um den kleinen, sondern den großen Bruder.
Skullking ist Skullking, und ob Karten oder Würfel, der Ablauf ist sehr ähnlich. In jeder Runde werden hier Würfel gezogen. In der ersten Runde einer, in der zweiten Runde zwei und bei jeder folgenden Runde einen Würfel mehr. Danach sagen alle Spieler vorher, wie viele Stiche sie in dieser Runde machen werden. Die geschieht gleichzeitig, indem die Spieler die Stichzahl mit den Fingern anzeigen.
Skullking-WürfelDie Würfel gibt es in sieben Farben. Drei davon sind Spezialwürfel. Sie stellen die Sonderchararaktere Skullking, Pirat und Meerjungfrau dar. Die andere vier Farben haben keine Sonderfunktion. Der erste, der davon in einem Stich gewürfelt wird, löst eine Bedienpflicht aus: Besitzt ein Spieler einen Würfel der Farbe, muss er ihn oder einen Spezialwürfel würfeln. Für die Verteilung des Stichs zählt bei den normalen Würfeln der Wert. Ein später gewürfelter gleicher Wert zählt dabei als höher. Die Werte der Würfel sind so gestaltet, dass ein Würfel der höheren Farbe gerade einen Wert mit dem darunterliegenden gemeinsam hat. Somit sind die Würfel gemäß ihrer Farbe fast geordnet. Allerdings besitzt der schlechteste Würfel einmal die höchste Zahl, kann also den besten Würfel schlagen. Die Spezialwürfel zeigen vier Mal den Charakter und zwei Mal einen Nullwert. Auch hier gibt es ein zyklisches Schlagsystem.

Skullking Würfel- und Kartenspiel unterscheiden sich vom Ablauf her kaum. Anders ist es beim Spielgefühl. Das Würfelspiel enthält einen doppelten Zufallsfaktor, einmal welche Würfel ich bekomme und dann, was ich würfel. Ich kann somit meine Ansage nur anhand von Wahrscheinlichkeiten machen. Vor allem die ein Drittel Chance, bei einem Spezialwürfel den Nullwert zu erhalten, vernichtet fast jede Planbarkeit, doch auch der hohe Wert auf dem schlechtesten Würfel, führt immer wieder zu unvorhergesehenen Ergebnissen.
Ich komme mit diesem System gut zurecht, viele Mitspieler weniger. Eine korrekte Ansage trifft hier viel seltener zu als beim Kartenspiel. Das wirkt nicht nur frustrierend, sondern beraubt das Spiel um ein wichtiges Element. Fängt der Skullking Piraten oder die Meerjungfrau den Skullking, gibt es Bonuspunkte, vorausgesetzt, die Ansage stimmt. Schon der Fang ist selten (siehe Box), zusammen mit einer richtigen Ansage kam er bei mir nie vor.
Klares Fazit meiner Mitspieler: Lieber das Kartenspiel. Mein Fazit: Ich stehe beim Würfelspiel fast ohne Mitspieler da. So habe ich nur die Wahl zwischen kein Skullking oder dem Kartenspiel. (wd)

Chancen eines Fangs:
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fang passiert, ist sehr gering, selbst wenn einmal zwei Würfel in einem Stich gewürfelt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Sondercharakter erscheint, beträgt zwei Drittel, zu einem Drittel gibt es den Nullwert. Bei zwei Würfeln müssen für einen Fang beide Würfel den Charakter zeigen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 4/9; es passiert also in weniger als die Hälfte aller Fälle.

Steckbrief
Skull King - Das Würfelspiel

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Manfred Reindl Schmidt 3 - 6 Spieler ab 8 Jahre ca. 30 Minuten Eckhard Freytag