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Laser MazeLaser Maze

Spiegel und ZielIch löse immer wieder gern Rätsel und so schaue ich auch nach Solitärspielen. Sie stellen meist nichts anderes dar als gut verkleidete Rätsel. Häufig werden sie in kleiner Aufmachung präsentiert, die auch gut unterwegs mitgenommen werden kann. Jetzt habe ich ein interessantes Solitärspiel gefunden, das in größerer Aufmachung daherkommt: Laser Maze. Das Spiel besteht aus einem kleinen Laser, diversen Spiegeln, einer Kontrollstation und einem Blockadestein. In den 60 Aufgaben, die in vier Schwierigkeitsgrade eingestuft sind, gibt es Vorgaben für einige der Elemente. Manche der Spiegel sind exakt zu platzieren. Bei anderen steht die Ausrichtung nicht fest und wieder andere dürfen beliebig auf ein leeres Feld gestellt werden. Die Vorgabe für den Laser und den Kontrollstation werden in der gleichen Form gegeben. Der Blockadestein hingegen ist, wenn er im Rätsel enthalten ist, immer fest vorgegeben.

Vorder- und Rückseite einer AufgabenkarteDie Aufgabe besteht nun darin, alle Elemente so zu platzieren, dass der Laserstrahl auf das Zielfeld trifft. Je nach Vorgabe bedeutet dies, entweder die noch fehlende Ausrichtung zu bestimmen oder noch dazu den Platz auf dem Spielfeld.
Damit komme ich zur Beschreibung der Elemente. Sie haben eine quadratische Grundfläche und damit vier Ausrichtungen. Ein Spiegel geht immer von einer Ecke zur gegenüberliegenden und lenkt den Laserstrahl um 90 Grad, also rechtwinklig, ab. Die Zielelemente haben einen Spiegel, eine Trefferfläche für den Laser in rot und eine Seite ohne Verwendung. Ein weiteres Spiegelelement ist ein Doppelspiegel und kann "vorne und hinten" reflektieren. Am interessantesten ist der durchlässige Spiegel. Er lässt die Hälfte des Lichts gerade durch und lenkt die andere Hälfte ab. Aus dem einen Laserstrahl werden so zwei Strahlen mit halber Intensität.
Der Laser muss aber nicht nur das Ziel treffen. Mit Ausnahme des Blockadesteins muss jedes Element, das im Spiel vorkommt, auch vom Laserstrahl berührt werden. Hier kommt die Kontrollstation ins Spiel. Sie lässt den Strahl in einer Richtung durch und blockiert ihn in der anderen. In vielen Aufgaben ist sie der Knackpunkt, der die Schwierigkeit nach oben treibt.

Kontrolle mit Finger und Leuchtpunkten auf den ZielenEs sind nicht die Rätsel, die Laser Maze zu einem außergewöhnlichen Produkt machen. 60 Aufgaben in vier Schwierigkeitsgraden sind heute ein Standard. Er wurde auch bei meinem letzten rezensierten Solitärspiel namens Gecko eingehalten. Dennoch gibt es bei einigen Aufgaben eine erwähnenswerte Eigenschaft: Manchmal unterscheiden sich zwei aufeinanderfolgenden Aufgabenstellungen nur in kleinen Details und dennoch führt dies zu einer völlig andere Lösung. Dies baut leicht Denkblockaden auf, und die Lösung des zweiten Rätsels war für mich deutlich schwieriger zu finden.
Was mich überzeugt hat, war die technische Umsetzung. Der Laser schießt einen Strahl wie bei einem Laser Pointer ab, und die Spiegel reflektieren ihn sehr genau. Insbesondere die Teilung an den halbdurchlässigen Spiegeln ist faszinierend. Diese Technik macht es einfach, die Korrektheit der Anordnung zu überprüfen: Laser anschalten, was einen Fingerdruck benötigt, und schauen, ob alle Zielfelder von einem roten Laserpunkt getroffen werden. Manchmal muss man noch schauen, ob wirklich alle Elemente benutzt worden sind.

Der LaserDie 60 Aufgaben haben mich eine ganze Weile beschäftigt, obwohl ich in solchen Aufgaben aufgrund meiner Leidenschaft für Logikrätsel gut trainiert bin. Dabei habe ich so viel Spaß gehabt, dass aus meiner Sicht gern weitere 60 Aufgaben erscheinen dürfen. (wd)

P.S.: Der Laser funktioniert mit einer Batterie. Ein kleiner Plastikstreifen sorgt dafür, dass die Batterie nicht verbraucht wird, wenn der Laser in der Schachtel ist. Ich konnte den Streifen immer wieder problemlos in den Laser stecken. Und sollte die Batterie einmal leer sein, so lässt sich das Batteriefach aufschrauben und die Batterie wechseln. Auch dafür ein Lob von mir.

Steckbrief
Laser Maze

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
keine Angabe HCM Kinzel 1 Spieler ab 8 Jahre keine Angabe keine Angabe