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Zooloretto WürfelspielZooloretto Würfelspiel

Bei einem Spiel der Zooloretto-Reihe erwarten wir Tiere, exotische Tiere. Wenn das Spiel den Zusatz "Würfelspiel" trägt, ist es nicht verwunderlich, diese Tiere auf Würfeln vorzufinden. Auf 10 Würfeln finden wir Krokodil und Strauß, Affe und Elefant sowie den König der Tiere, den Löwen. Das sind doch nur fünf Tiere, aber ein Würfel hat doch sechs Seiten! Richtig, denn so ein Zoo ist ein Wirtschaftsunternehmen und ohne Geld geht es nicht. Deshalb ist auf der sechsten Seite eine Münze abgebildet.

Tiere auf den LKWsFür das Spiel benötigen wir je nach Spielerzahl sechs bis zehn dieser Würfel. Ebenfalls in Abhängigkeit von der Spielerzahl stehen drei oder vier LKWs für den Tiertransport bereit. In einem Spielzug kann der Spieler zwei Würfel nehmen, diese würfeln und die so erhaltenen Tiere - dies beinhaltet auch immer die Münzen - auf die LKWs verladen. Alternativ kann er auch einen LKW wählen und alle Tiere, die sich darauf befinden, in seinen Zoo bringen. Damit beendet der Spieler für sich die aktuelle Spielrunde.
Der Zoo besteht aus einem Wertungsblatt, auf dem die Tiere angekreuzt werden. So ein Zoo benötigt ein Krokodil, zwei Sträuße bis hin zu fünf Löwen. Wer als erster die geforderte Anzahl einer Tierart in seinem Zoo aufweist, bekommt einen Bonus. Das nächste Tier derselben Art ist jedoch unerwünscht: Im Zoo ist kein Platz mehr, also muss es in den Stall, wo es einen Malus bringt.
Wenn der erste Zoo nur noch Platz für eine Tierart hat, endet das Spiel mit dem aktuellen Durchgang. Für die Wertung sind die Münzen in drei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe von Münzen hebt den Malus von einer Tierart in Stall auf. Jede weitere Gruppe von Münzen bringt einen Siegpunkt, genau wie jedes Tier im Zoo. Dazu wird der Bonus addiert und wenn es noch Tierarten im Stall gibt, der Malus subtrahiert. Wer die höchste Summe aufweist, ist Sieger.

WertungsblattMir gefällt das Zooloretto Würfelspiel sehr gut: Jeder Spielzug, ja sogar jeder Durchgang geht schnell vonstatten und selbst bei vier Spielern gibt es keine gefühlte Downtime. Natürlich geht auch mein eigener Spielzug sehr schnell, aber ich spüre innerlich immer einen Zwiespalt. Liegt dort ein begehrtes Tier, hätte ich es gern. Am liebsten hätte ich jedoch mehrere gute Tiere. Wenn ich nun würfel, muss ich den anderen weitere Tiere anbieten. Dann können sie mir "mein" Tier wegschnappen oder aber unliebsame Tiere auf den LKW aufladen. Nehme ich es aber, läuft der restliche Durchgang ohne mich ab und ich verliere jeden Einfluss auf die anderen Spieler.
Wer Zooloretto kennt, dem mag dieses Spielgefühl bekannt vorkommen. Die Entscheidungszwänge sind gleich und damit auch das Spielgefühl. Ich mochte dies schon beim "großen Bruder" und freue mich, es hier erneut zu bekommen. Außerdem mag ich es, wenn der Spieler pro Spielzug nur einmal würfelt, weil sich für mich ein Würfelspiel zieht, wenn ein Spieler Würfel (zu) häufig würfeln darf.

Vergleiche ich das Zooloretto Würfelspiel mit vielen anderen Würfelspielen, so gefallen mir besonders der flotte Ablauf und die mit wenigen Mitteln erreichte Interaktion. Betrachte ich es hingegen im Zusammenhand mit dem "großen Bruder", so ist es eine gute Ergänzung. Hier wird das Zooloretto-Spielgefühl in einem Spiel geboten, das maximal 15 Minuten dauert. Es ist somit nicht nur vom Format kompakt, sondern auch in der Spielanlage. (wd)

Steckbrief
Zooloretto Würfelspiel

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Michael Schacht Abacusspiele 2 - 4 Spieler ab 7 Jahre ca. 15 Minuten Design/Main