Pöppelkiste - Rezension
Das Spiel besteht aus 60 Bildkarten. Diese zeigen Elfen, Eulen, Zwerge und Frösche. Weiterhin gibt es noch Märchenfiguren, die aber keine Spielrelevanz haben. Ansonsten zeigen sie entweder Baumstämme und werden senkrecht gelegt oder aber Baumkronen, die waagerecht gelegt werden. Eine Baumkrone bildet dabei die Spitze zweier Stämme.
Jeder Spieler bekommt drei Karten In seinem Spielzug legt der Spieler eine Karte aus. Sind danach sieben Elfen, Eulen, Zwerge oder Frösche auf zusammenhängenden Karten zu sehen, darf man sich diese Karten nehmen. Dadurch kann der Wald in mehrere Teile zerfallen Am Ende des Spielzugs füllt der Spieler seine Kartenhand wieder auf drei Karten auf. Das Spiel endet, sobald der der Nachziehstapel aufgebraucht ist. Wer dann die meisten Karten abgeräumt hat, ist Sieger.
Das Spiel läuft sehr gleichförmig ab. Hat ein Spieler die Möglichkeit, mit einer Karte die gewünschte Sieben voll zu machen, so tut er dies auch und räumt die Karten ab. Daraus folgt umgekehrt, dass man möglicht versucht, nur solche Lebewesen in einer größeren Ansammlung auf den Tisch zu bringen, wenn man sie auch auf einer weiteren Karte zwei- oderbesser gar drei Mal hat. Das ist für ein Spiel, auch für ein Beobachtungsspiel zu wenig, denn es plätschert gleichförmig und ohne großen Höhepunkt dahin. Hinzu kommt, dass das Spiel mit einer Spieldauer von rund 30 Minuten für sechsjährige Kinder viel zu lange dauert. Da nützt es auch nichts, dass die Karten aus dicker Pappe gefertigt sind und noch weitere Regelvarianten beiliegen. (wd)
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Steckbrief Sieben auf einen Streich |
Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Fabio Visintin, Leo Colovini | Clementoni | 2 - 5 Spieler | ab 6 Jahre | ca. 30 Minuten | keine Angabe |