Pöppelkiste - Ersteindruck
BeijingDie Reihe mit Stefan Feld Spielen wird mit Beijing fortgesetzt, das auf Im Jahr des Drachen basiert. Wir hatten letzteres als ein ziemlich frustrierendes Spiel in Erinnerung.
Nun sind wir in Beijing. Das Spiel beginnen wir mit vier Häusers, von denen zwei bewohnt sind. Welche Bewohner dort leben, wählen wir als Spieler aus. Jeder Charakter gibt uns Schritte auf der Leiste, die die Spielreihenfolge bestimmt. Außerdem hat jeder Charakter eine Eigenschaft, zu der auch ein Zahlenwert gehört.
In einer Runde werden zunächst die sieben Aktionschips ausgelegt. Dabei werden so viele Gruppen gebildet, wie Spieler am Spiel teilnehmen. Gemäß der Leiste führen die Spieler ihre Züge aus. Sie wählen eine Gruppe aus und daraus die Aktion, die sie ausführen. Wer eine Gruppe als erstes wählt, zahlt nichts, nachfolgende Spieler müssen vier Münzen zahlen. In den Aktionen kann ich zum Beispiel Geld bekommen, Häuser bauen oder Raketen für das Neujahrsfest erwerben.
Danach heuert jeder Spieler eine neue Person an. Es gibt neun verschiedene, von denen es sechs in zwei Varianten gibt: mit vielen Schritten auf der Leiste und wenig Aktivitäten seiner Spezialität oder weniger Schritten und mehr Effektivität in seiner Aktion.
Zuletzt wird das Ereignis ausgewertet. In den ersten beiden Runden ist das Ereignis ohne Auswirkung. Danach gibt es fünf Ereignisse, die sich in unterschiedlicher Reihenfolge wiederholen. Es gibt zum Beispiel die Krankheit. Bei ihr versterben drei Personen, ein Heiler kann davon ein oder zwei je nach Fähigkeit retten. Oder es gibt ein Feuerwerk. Wer die meisten Raketen abschießt, bekommt Punkte, der zweite noch die Hälfte davon.
An Ende einer Runde bringen die Häuserspalten, Musikerinnen und kaiserliche Privilegien Punkte. Am Schluss werden Mönche gewertet und für jede lebende Person gibt es weitere Punkte.
Unsere Befürchtungen waren völlig unbegründet. Wir haben die zwölf Runden gespielt und viel Spaß gehabt. Wir hatten ein enges Feld und bis zur Schlusswertung war nicht klar, wer gewinnt. Natürlich sind einige Personen verstorben, aber das fanden wir nicht weiter tragisch. Was uns zusätzlich gefiel war die neue Gestaltung: Sie war farbenfroh uns wunderschön. Neu ist eine Erweiterung, mit der zwei Runden mehr gespielt werden. Wir sind darauf schon sehr gespannt. (wd)
| Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Stefan Feld | Queen Games | 2 - 5 Spieler | ab 12 Jahre | 75 - 120 Minuten | Claus Stephan |