Pöppelkiste - Ersteindruck
Citadel DuelBisher war Citadel erst ab drei Spielern spielbar. Jetzt gibt es eine Version für zwei Spieler.
Zu Beginn wählt jeder Spieler eines von zwei Gebäude aus. Diese beiden Gebäude bilden den Startpunkt der Auslage.
In jeder Runde werden zunächst Rollen verteilt, von denen es neun gibt. Jeder Spieler erhält vier Rollen. Die letzte Rolle kann nicht gewählt werden. Jeder Spieler wählt zwei Rollen, die er ausführen wird und gibt die anderen beiden dem Mitspieler. Dieser wählt aus den beiden eine dritte Rolle. Die vierte wird abgelegt.
Nun werden die Rollen gemäß ihrer Nummerierung gespielt. Es beginnt mit den Assassinen, der versucht, einen anderen Charakter zu töten, so dass dieser in dieser Runde nicht mehr gespielt wird. Dann versucht der Dieb, Geld von Mitspieler zu stehlen. Es endet mit der letzten Rolle, der Königin.
Einige Rollen erlauben die Errichtung neuer Gebäude. Es ist auch möglich, ein fremdes Gebäude zu annektieren. Die Stadtwache wiederum schätzt Gebäude gegen Veränderung. Jede Rolle hat ihre speziellen Fähigkeiten.
Das Spiel endet, wenn 16 Gebäude ausliegen. Für die Schlusswertung ist überwiegend der Wert der eigenen Gebäude maßgeblich.
Die Adaption für zwei Spieler nimmt das Spielgefühl von Citadel sehr gut mit in das Duell. Es fühlt sich an wie Citadel. Weil ich Citadel sehr gern mochte – eines der durchaus recht aggressiven Spiele, die ich gern mag - gefällt mir auch das Duell sehr gut und freue mich schon darauf, es wieder zu spielen. (wd)
| Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Guillaume Montiage, Manuel Rozoy | Z-Man Games | 2 Spieler | ab 10 Jahre | ca. 30 Minuten | Graey Erb, Aldrey de Godoy, Damien Mammoliti |