Pöppelkiste - Ersteindruck
Bella VistaVor uns liegt ein leeres Stadtgebiet. Acht Stadtbezirke sind ausgewiesen, die teilweise am Fluss oder an einem Park liegen. Wo das Spielfeld endet, befindet sich die Stadtgrenze.
Jeder Spieler besitzt die gleichen acht Gebäude, die von 1 (niedrigstes Gebäude) bis 8 (höchstes Gebäude) durchnummeriert sind. Je höher ein Gebäude ist, desto kleiner ist seine Grundfläche. Damit die Spieler eine Orientierung haben, liegen zwei Wertungskarten für die Schlusswertung aus. Hinzu kommen vier Aufgabenkarten, die der Spieler erhält, der sie als erstes erfüllt. Diese werden am Ende jeder Runde aufgefüllt und bringen am Ende des Spiels zusätzliches Geld.
Zu Beginn jeder Runde wird eine Bauvorschrift erlassen. Entweder schreibt sie vor, in bestimmte Viertel zu bauen oder verbietet gewisse Felder, zum Beispiel am Park. Von acht Karten, die je ein Gebäude repräsentieren, hat jeder Spieler drei auf der Hand. Zunächst wählt jeder sein Gebäude und gibt damit in einer Reihenfolge-Leiste an, wann ungefähr er an der Reihe sein möchte. Dafür zahlt er Geld, je früher er bauen möchte, desto mehr.
Entsprechend der Reihenfolge-Leiste bauen die Spieler dann ihr Gebäude und erfüllen temporäre Aufgaben. Zum Schluss wird die neue Reihenfolge bestimmt: Wer das niedrigere Gebäude gebaut hat, darf zuerst seinen Platz auf der Reihenfolge-Leiste wählen.
Das Spiel endet nach acht Runden. Das Geld, die Punkte aus den Aufgaben und die beiden Schlusswertungen bestimmen in Summe den Sieger.
Die zunächst leere Stadt ist unscheinbar, entwickelt sich dann zu einer ansehnlichen Stadt. Das Spiel ist sehr kurzweilig. So erhält man hier ein schnelles Kennerspiel, dessen erste Partie mir viel Freude bereitet hat. (wd)
| Autoren | Verlag | Spieler | Alter | Spieldauer | Gestaltung |
| Bruno Cathala, Andrea Mainini | Studio H | 2 - 4 Spieler | ab 8 Jahre | ca. 35 Minuten | Weirdloop, Cycrille Bertin |