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MonsterturmMonsterturm

Kinder retten Monster, das gab es doch schon häufiger.
Dieses Mal müssen wir jedoch nicht zusammen daran arbeiten, sondern jeder rettet seine Lieblingsmonster, das sich durch seine Form auszeichnet.

Die Monster (in Form von Holzsteinen) befinden sich in einem Hochhaus in der obersten Etage. Das Hochhaus soll abgerissen werden. Aufgabe ist es, die Monster durch Öffnungen, die immer abwechselnd diagonal gegenüber in den Ecken des Hauses liegen, nach unten bringen. Die Fenster des Hauses, wurden schon ausgebaut. Nun müssen wir, mit einem Finger durch die Fenster tasten, unsere Monster erkennen, und sie nach und nach durch die Löcher nach unten schubsen. Eine Sanduhr gibt die Zeit an, die uns zur Verfügung steht. Ist die Uhr abgelaufen, wird das Haus kurz angehoben, und die unten liegenden Holzsteine werden belohnt. Für jedes eigene Monster darf man ein Monsterplättchen ziehen, das zwischen 1 und 5 Punkten wert ist. Dann kommen die geretteten Monster wieder durch das Dach in die oberste Etage und eine weitere Runde beginnt. Das Spiel endet, wenn mindestens ein Spieler 15 Monsterpunkte erreicht hat. Sieger ist dann derjenige mit den meisten Punkten.

Das Spiel ist schnell erklärt und verstanden, doch die Durchführung kann schwierig werden. Spielen vier Kinder, so fällt kaum noch Licht ins Haus, und die schwarzen Steine auf schwarzem Boden können oft nur noch erfühlt werden. Das stört die Kinder nicht. Da wird gepuhlt und gedrängelt, Oft genug musste ich das Haus festhalten, wenn vier zu lebhafte Spieler bei der Sache waren. Da die Fingerlänge einiger Spieler nicht bis in die Mitte des Hauses reicht, wird schon mal dem Haus ein kräftiger Schubs gegeben, damit die Steine zur Seite rutschen. Das Haus, das schon zusammengesetzt geliefert wurde, ist dabei so stabil gebaut, dass es keinen Schaden nimmt. Da es nur aus Pappe zusammensetzt ist, hat mich dies sehr erstaunt.

Zurück zum Spiel. Die Kinder sind meist so intensiv bei der Sache, dass niemand die Uhr beobachtet. Ist die Runde dann beendet, steigt die Spannung, bis das Haus angehoben wird, und die geretteten Monster sichtbar werden.

Wie immer testete ich das Spiel in Spiele-AGs an Grundschulen.
Schon im ersten Spiel schlug Fortuna heftig zu, und brachte einem Kind, dass nur drei Monster in drei Runden gerettet hatte, den Sieg. Der Spieler, der acht Monster herausholte, war dann sehr enttäuscht. Die Siegerin schlug daraufhin vor, dass man einfach nur die Monster zählen solle, das sei gerechter. Seitdem spielen wir in dieser Schule immer nach dieser neuen Regel. Das Spielende ist dort nun immer nach drei Runden.

Einen Tipp muss ich noch geben. Zählt nach jedem Spiel die Monster nach. Diese bösen kleinen schwarzen Dinger verstecken sich gern, klemmen mal im Haus fest oder verkriechen sich unter dem Tisch.

Die Kinder sind mit Begeisterung dabei, und fordern zurzeit das Spiel in jeder Spiele-AG. Es wird immer nur einmal gespielt, ganz regelmäßig. Hier gilt: Daumen hoch! (bd)

Steckbrief
Monsterturm

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Simone Luciani, Antonio TInto Cranio Creations 2 - 4 Spieler ab 5 Jahre ca. 15 Minuten Valentina Moscon