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BermudaBermuda

Der Titel leitet uns auf eine geometrische Form: das Dreieck. Wir finden es hier in einer Beziehung wieder. Die Nixe, ihre Schätze und wir. Vorerst gehören die Schätze der Nixe, die hier böse und auch so dargestellt ist. Um an ihre Schätze zu gelangen, müssen wir in die Tiefe tauchen. Vor uns liegen fünf Tauchgänge. Bei jedem versuchen wir so viele Schätze zu bergen, wie Spieler am Spiel teilnehmen.

NixeZu Beginn jeder Runde werden die Schätze ausgelegt, pro Mitspieler einer. Auf den Schatz-Karten sind zwei Angaben: Die Tiefe, ein Zahl zwischen 6 und 10, und eine davon abhängige Zahl, die den Wert des Schatzes für die Nixe angibt. Dieser beträgt 1 bis 3. Von uns bekommt jeder Spieler zwölf Karten, die unsere Tauchausrüstung darstellen. Gemeinsam tauchen wir damit nach den Schätzen, indem wir Karten an diese legen. Die erste Karte kann beliebig gewählt werden. Jede weitere sollte um eins höher oder niedriger als der Vorgänger sein. Sollte … denn das spielt bei der Auswertung eine Rolle. Ist die Runde beendet, wird geschaut, wer den Schatz bekommt: Die Nixe oder wir. Damit wir ihn bekommen, müssen die Kartenwerte und -Anzahl stimmen. Die Kartenwerte hatte ich beschrieben. Die Anzahl bestimmt die Tauchtiefe. Erfolgreich waren wir, wenn bei einem Schatz genauso viele Karten liegen wie auf der Schatz-Karte angegeben ist. Anderenfalls sind wir am Schatz verbeigetaucht. Bekommen wir den Schatz, zählt er einen Siegpunkt; erhält die Nixe ihn, ist er je nach Angabe ein bis drei Siegpunkte wert.

SchatzDoch wann endet eine Runde? Die Zeitmessung ist der Clou des Spiels. Zu Beginn atmen alle Spieler ein. Sobald ein Spieler erneut einatmet, endet eine Runde. Dies ist ein neuer Weg der Zeitmessung, bei dem ich mir keinen thematisch besseren vorstellen kann. Er verhindert gleichzeitig eine verbale Verständigung. Handzeichen müssen ausreichen. So kommt dieses kooperative Spiel immer ohne einen Anführer daher, der den anderen sagt, was sie tun sollen. Der Rest des Spiels ist einfaches Kartenablegen, welches durch die Strapazen des Luftanhaltens nicht so leicht ist, wie es nach der Regel erscheint.

AtemNach fünf Durchgängen endet das Spiel. Die Siegpunkte entscheiden, ob wir oder die Nixe gewonnen haben. Eine direkte Wiederholung ist kaum möglich. Die fünf Tauchgänge strengen an. Schon während des Spiels merke ich, wie mir die späteren Tauchgänge deutlich schwerer fallen als die ersten beiden. Als angemessen finde somit ich die Warnung in der Regel, den Ehrgeiz nicht über die Gesundheit zu stellen.

Bermuda ist anders und anstrengend. Es kommt daher nicht so häufig auf den Tisch. Dieser originelle Mechanismus zur Zeitbegrenzung ist das Markenzeichen des Spiels, der nach meinem Wissen ein Alleinstellungsmerkmal ist. Wer ein Spiel sucht, mit dem er seine Freunde oder Familie wirklich überraschen kann, ist hier richtig. (wd)

Steckbrief
Bermuda

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Carlo Emanuele Lanzavecchia Huch & Friends 3 - 6 Spieler ab 10 Jahre ca. 15 Minuten Oliver Freudenreich, Sandra Freudenreich