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LimesLimes

Limes bedeutet Grenze, in der Mathematik steht es für Grenzwert, in der Geschichte für Grenzwäll e und besonders für die Außengrenze des römischen Reichs. Hier nun bauen wir eine abstrakte Landschaft mit vielen Wachtürmen, was auf eine Grenze schließen lässt.

Der Turm unten links bringt 4 Punkte

Für den Bau der Landschaft stehen 24 Karten zur Verfügung. Jede ist in zwei mal zwei Felder unterteilt. Ein Feld zeigt entweder ein Getreidefeld, einen Wald, einen See oder einen Wachturm. Dazu können noch Hütten kommen, die sich in der jeweiligen Geländeform befinden.
Jeder der beiden Spieler besitzt den gleichen Satz an Karten. Ein Spieler sortiert seine Karten nach den aufgedruckten Zahlen. Der andere mischt sie und zieht eine Karte. Das ist die Startkarte. Auf eines der vier Gelände darf man eine Figur setzen. Die Folgezüge laufen nach einem ähnlichen Muster ab: Karte ziehen und anlegen, dann Figur setzen beziehungsweise bewegen oder auch auf die Aktion mit einer Figur verzichten.
Für jeden Spieler steht ein vier mal vier großen Feld zur Verfügung. Karten dürfen solange an allen Seiten angelegt werden, bis die Ausdehnung vier Karten erreicht hat. Nach 16 Karten endet das Spiel und die Wertung folgt, wobei jede Geländeart ihre Wertung hat, zum Beispiel bringt eine Figur auf einem See so viele Punkte wie sich Hütten an dem See befinden. Trickreich ist die Wertung der Türme. Eine Figur hier bekommt einen Punkt für jeden Wald, den sie in irgendeiner Richtung sieht. Da die Türme aber alle als gleichhoch gelten, unterbricht ein anderer Turm die Sicht und so können dahinterliegende Wälder nicht mehr gesehen werden.

Der große Wald bringt 5 Punkte

Limes ist en Solitärspiel, das auch zu zweit spielbar ist. Dann lassen sich die Ergebnisse für den Spielsieg vergleichen. Ich spiele solche Spiele nicht gern solitär, denn ich greife allein lieber auf Rätsel und reine Solitärspiele zurück. So bewerte ich hier nur das Spiel zu zweit.
Es gibt eine Reihe von diesen Solitärspielen für Viele. Hier nun wurde das "Viele" auf einen weiteren Spieler beschränkt. Durch weitere Spiele kann man die Spielerzahl aber beliebig erhöhen. Bei nur 16 Spielzügen ist die Spieldauer gering. Eine Bewegung von Figuren findet somit selten statt und so heißt es, bereits beim Einsetzen einen guten Plan zu haben.
Die Karten sind so gestaltet, dass oft zwei gleiche Gelände diagonal abgebildet sind. Damit lassen sich schwer große, punkteträchtige Gelände bauen. Die wenigen Karten, auf denen gleiche Gelände nebeneinander liegen, sind fast immer gut für viele Punkte. Der Bau der gesamten Landschaft ist daher essentiell für den Erfolg.
Limes basiert auf dem Spiel Cities, das von der Jury "Spiel des Jahres" 2009 auf die empfehlenswerte Liste gesetzt wurde. Nun ist es als Limes mit neuer Grafik wieder da, wurde aber auf zwei Spieler beschränkt. Mit diesen Fakten ist das Spiel auch schon umrissen: Empfehlenswertes Spiel und Solitärspiel für Zwei. (wd)

Steckbrief
Limes

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Martyn F Abacusspiele 1 - 2 Spieler ab 8 Jahre ca. 20 Minuten Claus Stephan