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Twenty OneTwenty One

Aktuell sind Würfelspiele in Mode, bei denen die Spieler gleichzeitig am Spiel beteiligt sind. Erreicht wird dies in zwei Schritten. Ein aktiver Spieler würfelt und hat dabei das Recht, den Wurf zu manipulieren. Sobald ein endgültiges Ergebnis feststeht, nutzen alle Spieler den Wurf und schreiben „etwas“ an. Ein solches Spiel stammt vom selben Verlag und vom selben Autor wie Twenty One: Qwixx. Der letzte erfolgreiche Vertreter ist Noch mal! aus dem Hause Schmidt.

Wieder einmal gibt es Zettel zum Notieren. Dieses Mal enthält er fünf Reihen, in der jeweils sechs farbige Würfel abgebildet sind. Die Werte der Würfel sind bei allen Spieler gleich. Die Farben sind auf bis zu sechs Zettel unterschiedlich angeordnet, sodass jeder Spieler andere Farb-Werte-Kombinationen besitzt.
Der Wurf ist dann sehr einfach ausgeführt. Der aktive Spieler würfelt die sechs Würfel. Er darf noch einen zweiten Wurf ausführen. Dabei muss er alle Würfel werfen, die im ersten Wurf keine „1“ gezeigt haben.

Angeschrieben werden darf immer nur in der aktuellen Reihe. Der Spieler kann den Wert des Würfels auf seinen Zettel übertragen, wenn er gleich oder niedriger ist wie der des farbgleichen Würfels auf ihm. Bei Gleichheit wird das zusätzlich als Treffer markiert. Kann ein Spieler keine Zahl anschreiben, streicht er den noch höchsten verbliebenen Würfel in der aktuellen Reihe. Sind alle Würfel der Reihe beschriftet, werden die Zahlen addiert und die Bonuspunkte für die Treffer dazu addiert. Mit dem folgenden Wurf beginnt der Spieler dann die nächste Reihe.
Sobald ein Spieler die letzte Reihe gefüllt und gewertet hat, endet das Spiel. Jeder andere wertet noch seine angefangene Reihe. Wer nun über alle Reihen die meisten Punkte erzielt hat, ist Sieger.

Was nach einem lockeren Würfelspiel klingt, erfordert eine Menge Konzentration beim Abgleichen der Würfel mit dem eigenen Zettel. Wer als aktiver Spieler gut spielen will, muss dazu auf die Zettel der Mitspieler schauen, denn sie sollen möglichst wenig vom eigenen Wurf profitieren. Wird dies gewissenhaft gemacht, verlangsamt sich das Spiel. Verzichtet man darauf, verkommt das Spiel zu einem Solitärspiel.
Das Spiel funktioniert, doch der Funke sprang bei uns nicht über. Das liegt auch daran, dass es bereits ähnliche Spiele gibt, die weitaus spannender und spaßiger sind, z. B. die oben erwähnten Qwixx und Noch mal! (wd)

Steckbrief
Twenty One

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Steffen Benndorf, Reinhard Staupe Nürnberger Spielkarten 2 - 6 Spieler ab 8 Jahre ca. 15 Minuten Oliver Freudenreich