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Mino & TauriMino & Tauri

Dier beiden Aliens Mino und Tauri sind in einem Maislabyrinth abgestürzt.
Unsere Aufgabe ist es nun, ihnen zu helfen, die 12 Gegenstände, die sich beim Absturz dort verteilten, wieder einzusammeln.

Das Maisfeld - einer von vier Spielplänen- wird senkrecht am Schachtelboden befestigt. Die beiden Seiten des Spielplans zeigen Labyrinthe. Viele Wege sind auf beiden Seiten gelich, doch es gibt Unterschiede. Das wichtige sind die Stellen, an denen es auf einer Seite einen Durchgang gibt, auf der anderen Seite der Durchgang gesperrt ist.
In einer vorgegebenen Ecke starten Mino und Tauri auf den beiden Seiten des Spielplans. Die beiden sind magnetisch, und bewegt sich die eine Figur, kommt die andere mit.

Die Spieler sitzen sich an den beiden Seiten gegenüber Auf jeder der Seiten sind sechs der verlorenen Gegenstände verteilt. Aufgabe ist es nun, gemeinsam in drei Minuten möglichst viele Gegenstände einzusammeln. Eine Karte wird aufgedeckt, man sucht den Gegenstand und bewegt die Doppelfigur zu diesem hin. Dabei müssen sich die beiden Spieler verständigen, um einen Weg zu finden. Man nutzt die Stellen, die auf einer Seite Sperre, auf der anderen Seite aber offen sind. Ist das Ziel erreicht, wird eine neue Karte aufgedeckt, und weitergespielt, bis 3 Minuten erreicht sind, alle 12 Gegenstände gefunden wurden, oder die beiden Aliens vier Mal heruntergefallen sind.
Nach drei Wiederholungen addiert man die Zahl aller gefundenen Gegenstände zusammen, und bekommt eine Bewertung.

Im obigen Text beschreibe ich nur die kooperative Variante. Es gibt auch ein Wettbewerbsspiel, bei dem jeder mit jedem einmal im Team spielt, und der beste Teamspieler gewinnt. Diese Variante wurde von den Kindern schnell abgelehnt, weil sie keine Lust hatten, immer wieder zuzuschauen, statt selbst zu spielen. Daher gilt das folgende nur für das kooperative Spiel.

Mino & Tauri hat einen hohen Aufforderungscharakter, und lockt durch den ungewohnten, senkrecht stehenden Spielplan Kinder zum Spiel.
Viele Erstklässler waren überfordert, sich eigenständig verbal zu verständigen, zu häufig war das „andere rechts“ gemeint. Schnell wie der Blitz stand oft jemand auf, und schaute mal eben auf den gegenüber liegenden Plan. Ich versuchte zuerst, dies zu unterbinden, gab dies bei den jüngeren Kindern auf, da selbst mit darüber Schauern die Koordination immer noch eine große eigenständige Leistung war, die ihnen große Freude machte.

Die Verständigung bei den Älteren funktionierte deutlich besser, doch auch da wurde hin und wieder geschaut. Auch die Versuchung anders zu mogeln war sehr groß. Der Mitspieler sieht ja nicht, wenn man mal eben die Figur quer über eine Hecke schiebt. Wenn ich daneben saß, und nur als Beobachter aufpasste, klappte das regelgerechte Spiel; spielte ich mit, merkte ich oft, dass der Gegenüber mogelte. Nach einigen Spielen, kennt man beide Seiten der Labyrinthe und damit sind die wichtigen Punkte, die man für den Übergang braucht, wie eingebrannt im Gedächtnis. Auch sie mochten das Spiel. Ihnen machte ich klar, dass sie, die „Großen“ andere Regelvarianten als die „Kleinen“ zu befolgen hatten, und ließ so manches Spiel abbrechen, wenn ich Unregelmäßigkeiten bemerkte. Da die Kinder das Spiel mochten, wurden die Regeln immer besser befolgt.

Der Mechanismus mit den gegenüber liegenden Magneten fasziniert die Kinder, und schnell merken sie, dass immer nur einer ziehen darf, da sonst die Fuguren nicht mehr zusammenhängen und herunterfallen.
Für die Sechsjährigen war Mino & Tauri, selbst mit Blick auf die andere Seite, immer noch eine Herausforderung, die die Kinder gerne annahmen. Bei den Dritt- und Viertklässlern war das Labyrinth zu schnell bekannt, oder es wurde gemogelt. So konnte es mich für Ältere nicht überzeugen.(bd)

Steckbrief
Mino & Tauri

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Carlo A. Rossi Amigo 2 - 4 Spieler ab 6 Jahre ca. 15 Minuten Marek Blaha