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DreamsDreams

Ein klarer Sternenhimmel, wen lädt dieser nicht zum Träumen ein. In diesem Spiel bringt der Sternenhimmel Träume, die Visionen der Götter sind, wenn die Sterblichen sie richtig deuten.

In Dreams bemühen wir Götter uns darum, gemeinsam eine von vier Vision darzustellen. Doch leider hat sich ein Sterblicher unter uns gemischt, und auch er platziert Sterne am Himmelszelt.

Der Sterbliche bemüht sich nun, die Vision der Götter zu erkennen, ohne von diesen als Sterblicher erkannt zu werden. Die Götter hingegen versuchen, den Sterblichen zu entlarven und ihm keine zu guten Hinweise auf die richtige Vision zu geben. Dabei müssen sie jedoch so deutlich sein, dass die Mitgötter sie nicht für einen Sterblichen halten.

Jeder bekommt nun je einen klaren, grauen und schwarzen Stein. Die vier möglichen Visionen werden ausgelegt. Es wird für jeden ein verdecktes Plättchen verteilt. Alle bis auf eines, welches der Sterblicher bekommt, zeigen die Nummer der Vision, die dargestellt werden soll.

Reihum legt nun jeder einen Stein, um die Vision zu zeigen. Wurden alle Steine abgelegt, stellt nun jeder die Schlüsse aus seinen Beobachtungen auf einer Drehscheibe ein. Der Sterbliche stellt die in seinen Augen richtige Vision, die Götter den vermuteten Sterblichen ein. Jetzt kommt es zu einer Wertung.

Der Sterbliche erhält zwei Punkte, wenn er die Vision richtig erkennt und drei wenn er nicht als Sterblicher getippt wurde. Ein Gott hingegen erhält zwei Punkte, wenn er den Sterblichen erkennt und einen, wenn er nicht für sterblich gehalten wird.Das Spiel endet mit der Runde, in der mindestens einer der Götter 16 Punkte erreicht.

Dreams ist anders, als viele andere Spiele. Man muss seine Handlungen an die Thematik anpassen, wirklich versuchen, die Aktionen der anderen Spieler zu interpretieren, und nur diese Interpretationen in die Tipps einfließen lassen.
Nutzt man alle Möglichkeiten, die die Spielregeln erlauben, ist es einfach nicht spielbar. Taktisch tippen zurückliegende Spieler auf den Führenden als Sterblichen. Haben sie recht holen sie auf, ist er ein Gott bekommt er keine Punkte für göttliches Verhalten.
Lässt man sich jedoch auf die Thematik ein, und entscheidet nur nach seinen Beobachtungen, dann erlebt man hier ein sehr schönes Spiel. Man geht das Spiel gelassen an, taucht quasi in die Bilder ein, vergleicht sie, sucht Gemeinsamkeiten und Alleinstellungsmerkmale.
Diese „Visionsvorlagen“ sind wunderschön gezeichnet und laden oft zum Träumen ein.

Doch es heißt auch, die Mitspieler zu beobachten, wo sie welche Steine legen.
Als Gott bemüht man sich die Vision sichtbar zu machen, ohne einen zu deutlichen Hinweis zu geben. Als Sterblicher muss man versuchen, unauffällig zu bleiben.
Vor allem als Startspieler hat man es besonders schwer, da kein Hinweis von anderen Spielern vorhanden ist.

Ich mag dieses Spiel sehr gern. Ich liebe es, wenn der Sternenhimmel sich mehr und mehr füllt. Genieße die Vielfalt der Bilder, die reichlich vorhanden sind, und die immer wieder neue Feinheiten entdecken lassen. Spielt man mit unterschiedlichen Gruppen, so sind die Gespräche, was zu den Entscheidungen führte immer anregend, und lassen erkennen, wie unterschiedlich an die Bilder herangegangen werden kann. Durch die Anmerkungen lernt man seine Mitspieler oft besser kennen.

Beispiele von Visionen

Ich kann mich auf das thematische Spiel gut einlassen, doch zwei Variable der Regel finde nicht angemessen. Zum einen ist das die Spielerzahl. Zu dritt hat es der Sterbliche sehr schwer, zu sechst kann man sich kaum merken, wer welchen Stein gelegt hat und jede Spielrunde dauert gefühlt lang. Ich selbst mag es am liebsten zu viert oder höchstens zu fünft.
Das andere ist das Spielende. Die Spielidee trägt sicher für die angegebenen 30 oder in der richtigen Runde sogar für bis zu 60 Minuten; zu sechst haben wir nach fast zwei Stunden abgebrochen.
Mit der „Hausregel“, dass zu dritt und viert zwei Runden, zu fünft (und zu sechst) eine Runde gespielt wird, bleiben wir normalerweise unter einer Stunde.

Mit den wunderschönen Bilder, dem gemeinsamen Lachen und Staunen, wenn wieder einmal ein Bild völlig unterschiedlich interpretiert wurde, und dem Entstehen der verschiedenen Sternenhimmel auf dem Spielplan führt uns das Spiel zu dem, was wir in der jetzigen Zeit brauchen: Entspannung und Wohlfühlen.(bd)

Steckbrief
Dreams

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Olivier Grégoire Zoch 3 - 6 Spieler ab 10 Jahre ca. 30 Minuten Miguel Coimbra, Tina Kothe