Icon
Spiel des Jahres
Spiel des Jahres
Wir kommentieren die Listen.
Can't-Stop-Prinzip
Das Can't-Stop-Prinzip
eine humoristische Betrachtung des Can't-Stop-Prinzips.
Legacy-Spiele
Legacy-Spiele - ein paar Gedanken
ein paar Gedanken zu Legacy-Spielen.
Woodlands
Oberhof 2018
Trenner für die Folien von Woodlands.
Werbung
Dominion-Welt
neueste Rezensionen
Dragon Castle Photosynthese Ganz schön clever Santa Maria
Rezensionen zu
Nürnberger Neuheiten

drop it Luxor Black Jacky Der Krieg der Knöpfe Die Quacksalber von Quedlinburg Dragon Castle Ganz schön clever Loot Island Photosynthese Santa Maria The Rise of Queensdale T.I.M.E. Stories - Estrella Drive Woodlands
Rezensionen zu nominierten Spielen
Azul Die Quacksalber von Quedlinburg Heaven & Ale Luxor
Info-Mail erhalten Newsletter
Über jedeAktualisierung per Mail informiert werden.

Push-a-MonsterPush-a-Monster

In Erwachsenenspielen sind Monster meist gruselige Wesen, die man besiegen soll.

Hier in Push-a-Monster sind sie einfach knuddelig. Wir spielen mit fünf Arten, die unterschiedlich groß sind. Zu Beginn des Spieles liegen von jeder Art ein Monster und zusätzlich noch zwei weitere, auf einem Podest.
Die Aufgabe der Spieler ist es, ein durch einen Würfelwurf bestimmtes Monster auf das Podest zu schieben, ohne dass ein anderes herunterfällt.
Hierzu legt man das Monster auf einen Pappstreifen und schiebt es mit einem Pappschieber auf das Podest. Fallen ein oder mehrere Monster bei der Aktion herunter, bekommen alle anderen Mitspieler Monsterplättchen. Je größer das Monster, desto breiter ist das Plättchen. Die Monsterplättchen der zusätzlichen Startmonster entsprechen nicht ihrer relativen Größe sondern sind deutlich größer. Heruntergefallene Monster kommen aus dem Spiel. Das Spiel ist beendet, wenn die ausgewürfelte Monsterart nicht mehr im Vorrat vorhanden ist. Nun werden die Monsterplättchen nebeneinander gelegt. Wer die längste Reihe besitzt, gewinnt.

Jüngere Kinder brauchen einige Zeit, bis ihnen das Hantieren mit den Schiebern gelingt. Auch die Auswertung ist für die kleinen unverständlich. Sie zählen lieber, wie viele Teile heruntergefallen sind. Erst wenn sie begreifen, dass es besser ist, zwei kleine als ein großes Monster herunterfallen zu lassen, schauen sie genauer, wie und wo man das Monster schieben sollte.
Das Spiel kam in meinen Gruppen sehr unterschiedlich an. Einige Runden hatten schon keine Lust, das erste Spiel zu beenden, nachdem das Würfelpech gnadenlos zuschlug, andere hatten viel Spaß, und spielten begeistert noch weitere Runden. Die Begeisterung hielt selten bis zum nächsten Spieletermin an.

Dass hier sowohl räumliches Vorstellungsvermögen, als auch Feinmotorik verlangt werden, lässt es zu einem guten Trainingsspiel für beide Fähigkeiten werden. Da der Zufall, welches Monster man einschieben muss, viel beeinflusst, ist der Sieg oft nicht durch eigenes Können verdient. Kinder, denen das Einschieben Spaß macht, die das Spiel eher als Spielzeug sehen, mögen das Spiel sehr. Andere, denen es beim Spiel ums Gewinnen und Verlieren geht, werden hier nicht so glücklich. (bd)

Steckbrief
Push-a-Monster

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Wolfgang Dirscherl, Manfred Reindl Queen Games 2 - 4 Spieler ab 5 Jahre ca. 15 Minuten Claus Stephan, Michael Hüter