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Harry HopperHarry Hopper

Harry Hopper, bei diesem Spiel kommen mir gleich zwei Dinge in den Kopf. Zum einen ist dies vom Klang Harry Potter, zum anderen der fröhliche Grashüpfer Flip aus der Zeichentrickserie Biene Maja.

GrashüpferDoch jetzt zum Spiel: Zuerst einmal muss ein richtig großer Tisch her. Auf ihm wird eine Wiese in der Mitte aufgebaut. Diese Wiese besteht aus einem roten Zentralgrashalm, und zwei konzentrischen Kreisen mit 6 bzw. 12 Grashalmen. Die hell- und dunkelgrünen Halme werden immer abwechselnd eingesetzt. Die Grashalme sind Holzsäulen.

Die Mitspieler teilen sich in zwei Teams und der Spaß geht los. Jedes Team erhält einen Grashüpfer, der die Teamfarbe - hell oder dunkelgrün - bestimmt. Setzt man ihn auf den Tisch, drückt die hinteren Flügelspitzen herunter und lässt plötzlich los, springt er los. Ziel ist es die Grashalme der eigenen Farbe umzuwerfen. Nach dem Sprung werden alle umgefallenen grünen Grashalme, auch die der gegnerischen Farbe, vom Tisch geräumt. Dann ist das andere Team an der Reihe. Sind alle eigenen Halme verschwunden, muss man noch den roten Halm umwerfen, um zu gewinnen. Der rote Halm darf erst umgeworfen werden, wenn alle eigenen Halme beseitigt sind. Erwischt man ihn zu früh, dürfen die Gegner einen beliebigen ihrer Halme aus dem Spiel nehmen. Wer als erster den roten Halm umwirft, wenn alle eigenen beseitigt sind, gewinnt das Spiel.

Die Kinder waren schon von der Schachtel fasziniert. Als ich die Grashüpfer herausholte, wurde sofort das Springen geübt.
Treffer Anfangs waren die Kinder froh, wenn sich das Tier überhaupt in die Luft bewegte. Schnell hatten sie den Bogen raus, und das Spiel konnte losgehen. Anfangs wurde nur drauflos gehüpft. Dann gab es großen Jubel wenn viele Halme fielen, nur leider waren die Jubelnden oft die Gegner. Dann wurde im Team abgesprochen, wohin der Sprung gehen solle. Die Viecher haben aber ein Eigenleben, und so wurde jeder Sprung von allen genau begutachtet. Es gab Freude, wenn keine gegnerischen Halme fielen, und Freude, wenn man viele eigene erwischte. Anfangs wurde irgendein Halm genommen, wenn der Gegner den roten Halm umwarf, später wurde gemeinsam überlegt, welchen man wegnehmen sollte. Die meisten der Spiele, die ich erlebte, endeten mit einem Duell, wer zuerst den roten erwischt. War der rote Halm gefallen, wurde oft nach einer Revanche verlangt.

Eine zweite Spielmöglichkeit ist der Flip Parcours auf dem Fußboden. Hier wird ein Weg festgelegt, bei dem die Halme auch auf Hindernissen stehen dürfen und in einer festgelegten Reihenfolge geholt werden müssen.

Harry Hopper ist ein fröhliches, kurzes Geschicklichkeitsspiel eher für Kinder mit aufforderndem Material. Die Kinder wollen es nicht ewig spielen, aber so ein oder zwei Runden wurden, wenn ich das Spiel mitbrachte, immer wieder gern gestartet. (bd)

Steckbrief
Harry Hopper

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Florian Nadler Kosmos 2 - 4 Spieler ab 6 Jahre ca. 20 Minuten Stefan Lohr