Dream Cruise

Eine Kreuzfahrt ist derzeit kaum möglich außer in einem Spiel. Hier nun ist jeder stolzer Besitzer eines Kreuzfahrtschiffes. Die Innen-, Außen- und Balkonkabine sind mit je einer Familie belegt. Die Mitglieder haben ihre Wünsche, was sie sehen und erleben möchten. An Landtagen sind dies Stadt, Land und Strand, an Aktivitäten sind es Sport, Kunst & Kultur sowie Genuss & Unterhaltung.
In einer Runde wird zunächst der Kurs aus drei Navigationskarten festgelegt. An einem Ort sehen wir, ob wir in die Stadt, auf das Land oder an den Strand gehen. Außerdem findet dort eine Aktivität statt. Danach gibt es Schiffsausbauten und Tagesprogramm. Jeder wählt ein Pärchen von den ausliegenden Karten. Wer sich für das verdeckte Paar entscheidet, wird Startspieler.
An Landtagen kann eine Aktivität stattfinden, an Seetagen zwei. Wer lieber das Schiff ausbaut, muss für den Zeitaufwand eine Karte ungenutzt ablegen. Dafür steht der Ausbau das ganze Spiel über zur Verfügung. Nun begeben sich einzelnen Familienmitglieder zu den Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Da die Familien viel Verschiedenes erleben möchten, geht aus jeder Familie nur einer zu einem Geschehen.
Hat die gesamte Familie etwas erlebt, geht sie von Bord und neue Passagiere beziehen die nun freigewordene Kabine.

Als leidenschaftliche Kreuzfahrer konnten wir nicht an diesem Spiel vorbei. Die Grundzüge einer Kreuzfahrt sind klar erkennbar, wobei sie stark abstrahiert sind. Das Spiel geht flott von der Hand, auch weil vieles parallel gemacht werden kann.
Das Kartenglück spielt eine große Rolle. Ob Orte, Schiffsausbauten und Programmpunkte oder Passagiere, bei allem hat man eine Auswahl, aber die ist stark begrenz. Am Ende ist das Spiel viel zu schnell zu Ende – das kennen wir von Kreuzfahrten auch. Passt also. (wd)

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Moritz Schuster, Malte Kischkel Kobold 1 - 4 Spieler ab 10 Jahre ca. 45 Minuten Sabrina Miramon