Spiele von Wolfgang und Brigitte Ditt

Hier geben wir Informationen über unsere Spiel und über uns

Brigitte erzählt: Als Kind habe ich mit meinen Geschwistern und Eltern oft Spiele aus der Standard-Spielesammlung und Kartenspiele (Mau Mau, Doppelkopf und viele verschiedene Patiencen) gespielt. Bei der Abiturvorbereitung lernte ich dann bewusst mein erstes Autorenspiel kennen. Es war Duell erschienen bei Parker.

Im ersten Jahr Studienjahr, im Sommersemester 1979, bekam ich dann Hase und Igel, das erste Spiel des Jahres, geschenkt. Im Studentenheim, in dem ich wohnte, wurde viel gespielt, und neben mit Doppelkopf durchzockten Nächten erinnere ich mich immer wieder gern an viele Runden Cluedo, Sleuth Egghead und anderer Amerikanischer Originale.
Eine Foto-AG, die sich wöchentlich traf, wandelte sich mit der Zeit in eine 14tägige Foto-AG, die an den Zwischenterminen spielte.

Massiv ins Spiele-Universum warf mich dann das Zusammentreffen mit Wolfgang. Mit Heimlich und Co, damals Edition Perlhuhn, D & D und Wizards (Avalon Hill) lernte ich die ersten Nicht-Mainstream Spiele kennen. Viele Perlhuhn-Spiele, Talisman, Warlock, Der Hexenmeister vom flammenden Berg und vor allem Magic Realm sollten mich lange Zeit als Spieler begleiten.

Als dann unsere Kinder größer wurden, gab es weniger Gelegenheiten zum abendfüllenden Spielen. So entwickelte sich meine Vorliebe für flotte, thematische Spiele mit geringen Downzeiten und einem moderaten Glücksfaktor, bei denen man auch mal einen Moment unaufmerksam sein durfte. Diesem Spieltyp bin ich dann treu geblieben. Sicherlich gibt es immer wieder Spiele, die ich gern mag, die nicht in dies Schema passen. So spielte und spiele ich gern Kardinal und König, Thurn und Taxis, Einfach Genial!, Ohne Furcht und Adel, Elfenland, Die Säulen der Erde und viele andere (aktuell sehr gern Stone Age).

Mein erstes selbstentwickeltes Spiel gehörte zu einem Spieltyp, von dem im Leitfaden für Spieleerfinder von Tom Werneck stark abgeraten wird: ein Laufspiel mit Aktionskarten. Weitere Spielentwicklungen waren zu Beginn oft Varianten, wie zum Beispiel die Kinderversionen zu Erwachsenenspielen, die in der Spielbox erschienen sind. Auch die Catan-Ideen begannen mit Auslage-Szenarien, dann kamen Varianten, die das Spielprinzip immer mehr veränderten, bis wir mit eigenständigen Spielen begannen.