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Big Points

Die Geschichte

Manchmal beginnt die Entstehung eines Spiels auf ungewöhnliche Weise. Ungewöhnlich ist sie bei Big Points deshalb, weil es keine Überlegungen gab, dieses Spiel zu entwickeln. Stattdessen kam das Spiel einfach. Es war in einem Meeting als die Idee für den Zugmechanismus kam. Er klang einfach und gut. Und so wurde sie einfach mal auf dem Papier ausprobiert.
Nachdem der Mechanismus auch auf Papier als spieltauglich erschien, wurde das erste Testspiel durchgeführt. Dazu reichten ein paar Pöppel und eine Menge von kleinen Chips. Dieses erste Spiel fand zwischen Wolfgang und seiner Tochter Katharina statt. Es bestätigte sich, was das Papier schon gezeigt hatte: Es war ein Spiel.

Prototyp Nun ging es darum, das Spiel zu verfeinern. Schnell entstanden die zwei neutralen Farben. Sie erhöhten mit einfachen Regeln die taktischen Möglichkeiten. Danach wurde sehr viel mit der Wertung experimentiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Wertung für die neutrale Farbe, der Zieleinlauf und die Belohnung für das Hineinziehen in das Ziel.
Zwischendurch erhielt das Spiel dann auch seinen Arbeitstitel. Es war ein Wettlauf und so erinnerte es an Leichtathletik und darüber an die Olympischen Spiele. Nun war dieser Wettlauf ja doch etwas anders, so wurden die aus den Läufern Esel und der Arbeitsteil wurde zu Olymp-IA.
Je länger die Tests mit den verschiedenen Wertungsoptionen gingen, je mehr stellte sich die jetzige Version als die Beste heraus. In Nachhinein ist es erstaunlich, dass die Wegstrecke kaum und der Zugmechanismus, mit Ausnahme der Doppelzüge durch die neutrale Farbe, nie in Frage gestellt wurden.

Als sich dann herauskristallisierte, dass es bei Schmidt Spiele erscheinen würde, kam die Frage nach Titel und Thema. Lange Zeit haben wir nach einem Thema gesucht. Der beste Vorschlag war ein Flohmarktsbummel: Fünf Freunde gehen getrennt auf einem Flohmarkt und halten an für sie interessanten Stände an. Dabei entdecken immer wieder etwas an anderen Ständen und oft genug auch für ihre Freunde. So richtig zünden wollte aber auch dieses Thema nicht. Die Chips hätten Plättchen werden müssen, und Flohmärkte haben dazu den Ruf billig zu sein. Damit sollte das Spiel nicht vorbelegt werden.
So entschied man sich bei Schmidt Spiele, das Spiel abstrakt zu lassen. Diese Entscheidung tragen wir voll mit, denn das Spiel ist abstrakt und es hat den Testspielern in genau dieser Abstraktion gefallen. Auch der Titel Big Points kam von Schmidt. Damit bleibt er im Bereich des Sports. Für uns repräsentiert er das Spiel damit sehr gut, denn Big Points ist ein abstrakter Wettlauf. Mit dem Cover, das das Spiel so zeigt wie es ist, tritt es dem Kunden im Laden beziehungsweise später den Spielern ehrlich gegenübertreten.