Icon
Spiel des Jahres
Spiel des Jahres
Wir kommentieren die Listen.
Can't-Stop-Prinzip
Das Can't-Stop-Prinzip
eine humoristische Betrachtung des Can't-Stop-Prinzips.
Legacy-Spiele
Legacy-Spiele - ein paar Gedanken
ein paar Gedanken zu Legacy-Spielen.
Woodlands
Oberhof 2018
Trenner für die Folien von Woodlands.
Werbung
Dominion-Welt
neueste Rezensionen
Santa Maria Die Quacksalber von Quedlinburg The Rise of Queensdale drop it
Rezensionen zu
Nürnberger Neuheiten

drop it T.I.M.E. Stories - Estrella Drive Luxor Black Jacky Der Krieg der Knöpfe Die Quacksalber von Quedlinburg Loot Island Santa Maria The Rise of Queensdale Woodlands
Rezensionen zu nominierten Spielen
Azul Die Quacksalber von Quedlinburg Heaven & Ale Luxor
Info-Mail erhalten Newsletter
Über jedeAktualisierung per Mail informiert werden.

drop itdrop it

Der Titel sagt genau, was man tun soll: „Lass es fallen!“
Es, das sind Spielsteine in Form von Quadraten, Rauten, Dreiecken und Kreisen. Diese muss ich in einen schmalen Schacht fallen lassen. Je weiter oben der Stein liegen bleibt, desto mehr Punkte erhalte ich. Weitere Punkte gibt es, wenn mein Stein eine der Markierungen im Schacht berührt. Dabei darf der neue Stein keinen Stein seiner Farbe oder seiner Form berühren. Dies wird schon schwierig. Dummerweise sind Seiten und Boden des Schachtes auch mit Formen markiert, die auch nicht berührt werden dürfen. Wird eines der Verbote verletzt, gibt es keine Punkte.

Genauso schnell wie es erklärt ist, wird das Spiel auch gespielt. Stein aussuchen, fallen lassen, schauen ob es Punkte gibt, und der nächste ist dran. Das Spiel ist vorbei, wenn alle Steine im Schacht sind.
Auch mit weniger Spielern wird mit allen Steinen gespielt. Zu dritt wird die vierte Farbe aufgeteilt, zu zweit spielt jeder zwei Farben.

Drop it finde ich klasse, denn das Spiel spielt mit und ist immer für eine Überraschung gut: Der Kreis rollt zur Seite, das Quadrat kippt anders als gedacht und die Raute bohrt sich so weit durch, wie ich es nie erwartet hätte. Doch das Spiel ist nicht unberechenbar. Mit etwas Erfahrung kann man den Effekt, den der Stein hat, schon etwas abschätzen.

Die Regel liefert einige Spielvarianten mit.
Will ich es einfacher haben, lasse ich die Einschränkungen an der Seite weg, oder ich spiele mit Jokern. Diese erlaubenes, bei der Kontrolle Fehler zu ignorieren oder bringen ungenutzt am Ende weitere Punkte.
Beiliegende Streifen erlauben auch die Spielweise, bei der statt der Formen an den Seiten und im Sockel Farben verboten sind. Auch eine Teamvariante ist vorhanden.

Muss ich mich zwischen Formen entscheiden, und sind alle gleichwertig, ist diejenige dran, die mein Nachfolger noch am häufigsten im Vorrat hat. Soll er doch sehen, wie er die jetzt für Punkte loswird, wenn mein Stein da oben im Schacht herumliegt. Zu dritt nehme ich dann natürlich, wenn sinnvoll, am liebsten die gemeinsame Farbe.

Drop it ist für mich das schönste kurzweilige Geschicklichkeitsspiel, das ich kenne. Dieses Genre ist für mich als Grobmotoriker nicht mein Ding. Hier kommt zusätzlich zur Geschicklichkeitskomponente etwas Taktik hinzu. Dieses bisschen Taktik macht das Spiel zu einer Herausforderung, der kaum jemand wiederstehen kann.
Bisher bliebt es nie bei einem einzelnen Spiel, mindestens eine Revanche wurde immer gegeben.
Die Spieldauer von 30 Minuten erreichten wir nie. Diese Zeit reichte in der Regel auch für zwei Partien.

„Drop it!“ bedeutet umgangssprachlich „Lass das!“ oder „Hör auf!“ Da halte ich mich lieber an die wörtliche Übersetzung und frage: „Wer lässt mit mir die Steine fallen, wer spielt mit mir?“ (bd)

Steckbrief
drop it

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Bernhard Lach, Uwe Rapp Kosmos 2 - 4 Spieler ab 8 Jahre ca. 30 Minuten Fiore GmbH