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Schlafzimmer

Es ist dieser Raum. Es sind die Gedanken, die dieses Zimmer so anders wirken lassen: Das Schlafzimmer. Woran denken wir bei dem Wort? An Erholungsschlaf, Tiefschlaf, Beischlaf? Nur an Büroschlaf werden wir wohl kaum denken.

Das Schlafzimmer. Es ist dieses Zimmer, das wir nie zu sehen bekommen, wenn wir Freunde besuchen. Es ist das Zimmer, von dem die Tür immer geschlossen ist. Denken wir uns etwas dabei, außer dass die Betten nicht gemacht wurden? Und warum sind sie so zerwühlt? Es sind unsere Gedanken, wobei die Realität doch so einfach ist: Aus Zeitmangel wurde noch nicht gesaugt. Das muss kein Gast sehen. Die Tür bleibt zu. Liegt es an der Presse, den Fernsehserien, den Filmen, dass wir bei „Schlafzimmer“ weiterdenken als an das, was dort am längsten geschieht? Schlafen, allein, vielleicht zu zweit – nebeneinander, mit geschlossenen Augen und der Traum ist das große Erlebnis oder der große Schrecken, wenn der Albtraum drückt. Wenn wir aufwachen, öffnen wir das Fenster, aber die Tür bleibt zu.

Wir betreten das Schlafzimmer oft aus alltäglichen Gründen. Hier ziehen wir uns täglich an, um und aus. Hier bewahren wir unsere gesamte Wäsche auf, Hemden und Blusen, Hosen und Röcke, Pyjamas und Negligees. Hier müssen wir hin, wenn wir nach dem Bügeln unsere saubere Wäsche in den Schrank räumen, so wie ich heute. Ich nehme den großen Stapel mit Handtüchern, darauf Unterwäsche, T-Shirts und was ihr euch noch so vorstellen könnt. Ein Turm aus Stoff, liebevoll getragen auf meinen Armen, sodass ich kaum noch darüber schauen kann. Ich gehe die Treppe hinauf, denn das Schlafzimmer befindet sich im ersten Stock. Und was sehe ich? Die Tür ist zu. (wd)

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Steckbrief
My best Moments

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Horst Pöppel Noris ab 2 Spieler keine Angabe 30 - 45 Minuten Johann Rüttinger, Paul Kappler