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CitadelsCitadels

Citadels, so hieß das französische Originalspiel des im Jahr2000 erschienenen Spieles Ohne Furcht und Adel, das 2005 mit Die dunklen Lande eine Erweiterung erhielt.

Hier findet man die alten Rezensions von Wolfgang über Ohne Furcht und Adel. An der Regel ändert sich nur, dass das Spiel schon mit sieben Gebäuden beendet ist. Außerdem erhielt das Spiel neue Grafiken

Das neue Spiel enthält das Originalspiel, die erste Erweiterung Die dunklen Lande und eine weitere, neue Erweiterung die dunklen Gestalten. Diese bringt neun weitere Charaktere, zwölf neue Gebäude und einige Aktionskarten und werden in den Gebäudestapel gemischt.

Habe ich Aktionskarten auf der Hand, kann ich eine in meinem Zug ausspielen.
Der Direktor erlaubt zum Beispiel das Bauen von bis zu zwei zusätzlichen Gebäuden;
Rasputin schützt mich vor vielen der bösen Charaktere.
Habe ich bei Spielende noch Aktionskarten auf der Hand, ist jede einen Siegpunkt wert.

Neben der Liste für das erste Spiel gibt es in der Spielregel noch sechs weitere Empfehlungen, welche Charaktere und violetten Karten man gut mit dem Basis-Gebäudeset kombinieren kann. Zu jedem Set wird eine Charakterisierung gegeben, welche Spielweise dieser Liste mit sich bringt. Der letzte Vorschlag nennt sich Bösartige Adelige: Diese Liste ist ein kompromissloser Kampf durch raue Intrigen und brutale Aggression. Nichts für schwache Gemüter…
Eine Anleitung, wie man selbst Karten zusammenstellt, rundet die Regeln ab.

Noch immer kann es durch die blinde Wahl der Opfer einen Spieler geben, den es mehrmals hintereinander böse trifft. Das gehört hier dazu!

Die neuen Charaktere und Gebäude erlauben immer wieder neue Kombinationen; die Aktionskarten machen das Spiel etwas unberechenbarer, da sie ungespielt noch Siegpunkte einbringen.
An der neuen Optik gefält mir besonders gut, dass die Farben jetzt auch durch ein Symbol unterstützt werden. Damit ist das Spiel sowohl bei schlechter Beleuchtung als auch für Farbenblinde besser spielbar.

Die generellen Aussagen aus dem Jahr 2002 gelten noch immer. Das Spiel ist weiterhin reizvoll.
Die Änderung, dass schon mit sieben Gebäuden das Spielende eintritt und die größere Varibialität passen das Spiel an den jetzigen Zeitgeist an
Obwohl es jetzt auch Regeln für das Spiel zu zweit und zu dritt gibt, ist es für mich eher erste Wahl, wenn ich für die "böse" Spielerzahl 5 ein Spiel suche, oder mich in größerer Runde länger mit einem taktischen Spiel beschäftigen will.

Es gibt immer wieder Neuauflagen, bei manchen Spielen wundere ich mich darüber; doch dass diesem Spiel neues Leben eingehaucht wurde, freut mich sehr. (bd)

Steckbrief
Citadels

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Bruno Faidutti Hans im Glück 2 - 8 Spieler ab 10 Jahre 30 - 60 Minuten Andrew Bosley, Simon Eckert