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Star Wars - Angriff der RebellenStar Wars - Angriff der Rebellen

Gelegentlich frage ich Kinder, die in meinen Spiele AGs sind, welche Spiele ich mitbringen soll. Normalerweise nennen die Kinder dann Spiele, die sie von früheren Nachmittagen kennen. Doch nach den Sommerferien bekam ich dann die Antwort:" Haben Sie auch ein Star Wars- Spiel?". Zur Freude der Kinder kam ich kurze Zeit später mit Star Wars - Angriff der Rebellen in die Schule.

Worum geht es bei dem Spiel?
Ein Teil des Weltraumes wird durch verdeckt ausgelegte Weltraumfelder dargestellt. Diese zeigen verschiedene imperiale Raumschiffe, Verbündete, unterstützende Technik und kosmische Nebel.
Die Ghost-Raumschiffe der Spieler starten in den Ecken der Auslage. Ziel ist es, möglichst gut gegen die Imperialen Schiffe zu kämpfen.

Ein Spielzug besteht darin, dass sich das Raumschiff ein Feld zur Seite bewegt und ein jetzt benachbartes Feld aufdeckt. Ist es ein Verbündeter, so schließt er sich dem Spieler an, falls dieser keinen Verbündeten hat. Ebenso bekommt man unterstützende Technik, falls man keine besitzt. Hat man schon ein entsprechendes Plättchen, so dreht man es wieder um, und der Spielzug ist beendet.
GegnerTrifft man auf einen imperialen Gegner, gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann gegen ihn kämpfen oder ihn wieder verdecken und eine Einheit Macht sammeln. Kämpft man, so wird für den imperialen Gegner mit einem Würfel gewürfelt, und der Kampfwert des Schiffes zum Würfelwurf addiert. Nun würfelt man selbst und muss mindestens den Wert des Gegners erreichen. Ist der Wurf zu klein, kann mit Unterstützung, Verbündeten und gesammelter Macht der Wert verbessert werden. Eingesetzte Macht und Verbündete gehen dabei verloren.
Gewinnt man, bekommt man den Gegner, der am Ende Siegpunkte bringt.
Bekommt man ein Plättchen, wird die nun leere Stelle vom Nachziehstapel wieder aufgefüllt.
Jetzt fehlt noch der Kosmische Nebel. Deckt man einen solchen auf, würfelt man. Als Ergebnis gewinnt oder verliert man Macht, oder es passiert gar nichts. Danach wird er wieder verdeckt.
Das Spiel ist beendet, wenn man eine Lücke auffüllen will, und der Stapel der Weltraumfelder leer ist. Es gewinnt der Spieler, der die meisten Punkte durch Siege gegen Gegner und evtl. vorhandene nicht eingesetzte Verbündete besitzt.

Die Kinder waren ganz begeistert, erzählten, wen oder was sie auf den Plättchen entdeckten. Die grundlegende Spielmechanik war ganz schnell verstanden. Anfangs wurde das Sammeln der Macht vernachlässigt, konnte doch schon ein reiner Würfelwurf den Sieg bringen. Doch langsam fiel auf, dass man sich merken sollte, was wo liegt. Die Zweitklässler verließen sich lange nur auf ihr Glück und flogen planlos durch die Gegend, die Älteren fingen früher an, den Wert der Macht zu schätzen.

NebelfeldLeider kam es einige Male zu Spielen, in denen anfangs ausschließlich Gegner aufgedeckt wurden. Da nahm die Begeisterung etwas ab. Die Kinder wollten kämpfen, und nicht immer nur sagen "Ich sammle Macht" und das Plättchen wieder verdecken. Waren die Karten jedoch gut gemischt , flogen sie fröhlich drauflos, und freuten sich, bekannte Verbündete oder Waffen zu ergattern.
Das Spiel lebte vor allem vom Thema. Kamen anfangs keine Unterstützungen, wurden aus den angegebenen 20 Minuten Spieldauer auch 30 oder sogar noch mehr. In meinen Augen trägt das Spiel maximal für 20 Minuten. Zog es sich in die Länge, kam der Wunsch auf, das Spiel abzubrechen. Doch zu meiner Überraschung wurde das Spiel dann trotzdem für die nächste Woche wieder gefordert.
Mein Ergebnis der Testspiele lautet: "Star Wars Fans im Grundschulalter hatten abhängig vom Spielverlauf ihren Spaß oder Langeweile. (bd)

Offizielle Regelvariante von Ralf Querfurth auf Boardgamegeek: Will man das Glück etwas einschränken, gelten folgende Regeländerungen:
  • Es wird ein sechsseitiger an Stelle eines zehnseitigen Würfels benutzt.
  • Sammelt man Macht, bekommt man zwei statt eine Einheit. Das Limit der Macht bleibt jedoch auf fünf beschränkt.
  • Steckbrief
    Star Wars - Angriff der Rebellen

    Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
    Sandra Dochtermann, Ralph Querfurth Kosmos 2 - 4 Spieler ab 7 Jahre ca. 20 Minuten Andreas Resch