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ElfenlandElfenland

Dies ist für mich eine seltsame Rezension, denn in den meisten Fällen schreibe ich über Spiele, die innerhalb des letzten Jahres erschienen sind. Dies hier ist nun aber eine Rezension über ein Spiel, das es schon über zehn Jahre gibt und dessen Erfolg offensichtlich dokumentiert ist: Elfenland, das Spiel des Jahres 1998.

Der Anlass für diese Rezension bietet die Jubiläumsausgabe, die das unveränderte Spiel in einer Metallbox enthält. Schauen wir einmal kurz zurück auf das Elfenland und wie dort die jungen Elfen ihr Wissen erweitern, indem sie eine Rundreise über möglichst viele der 20 Städte des Landes machen. Der Startpunkt ist Elvenhold, eine große Festung, in der die jungen Elfen aufwuchsen. Nun heißt es hinauszuziehen in die weite Welt. Dafür haben sie vier Runden Zeit.

Startaufstellung

Startaufstellung Das Elfenland besitzt gut ausgebaute Straßen und mehrere Flüsse und Seen. Um auf den Straßen zu Reisen werden Transportmittel benötigt. Diese erhält der Spieler in Form von Plättchen um sie anschließend zusammen mit den anderen Spielern auf den Straßen zu platzieren. Die Transportmittel sind Fantasy-Gestalten, die die Elfen entweder selbst transportieren oder ein Fahrzeug zeihen. Dabei sind die Geländebedingungen zu beachten, denn das scheue Einhorn mag nicht in der Ebene transportieren, während das Riesenschwein im Gebirge überfordert ist und in der Wüste verdursten würde. Haben die Spieler die gewünschten Transportmittel ausgelegt, beginnen das Reisen. Lapphálya Jeder Spieler bekam zu Beginn der Runde acht Karten auf die Hand, die ein Transportmittel zeigen. Dies sind die "Fahrkarten" für die Transportmittel und je nach Geländeart werden ein oder zwei Tickets pro Streckte fällig. Flöße erlauben die Fahrt auf Flüsse und Seen. Besonders teuer wird es, wenn man nicht die richtige Karte vorweisen kann. Mit drei Fahrkarten lässt sich jedes Transportmittel nutzen. Fast jedes … und damit sind wir bei dem destruktiven Element. Jeder Spieler besitzt ein Plättchen mit einem ungefallenen Baum. Dieses kann er einmal im Spiel benutzen und so die Kosten für ein Transportmittel steigern.

Beim Reisen sind sämtliche Orte außer Elvenhold mit einem Ortsstein markiert. Kommt ein Spieler in eine Stadt, in der er bisher noch nicht war, so nimmt er seinen Ortsstein von dem Ort und zeigt somit an, welche Städte er bereits besucht hat. Diese Ortssteine bestimmen nach vier Runden auch den Sieger, denn es gewinnt, wer am meisten davon vorweisen kann.

Startspielerkarte Einhorn Drache Trollwagen

In einer mitgelieferten Variante erhält jeder Spieler noch einen Zielort. Dann sollte er am Ende der vierten Runde möglichst in diesem Ort sein, denn für jede fehlende Strecke muss er einen Ortsstein abgeben. Damit sind wir bei den Varianten. Es gibt sie zahlreich und es sind viele sehr schöne darunter. Wir haben sie gesammelt und empfehlen besonders den Spielern, die Elfenland gern zu zweit spielen, einmal einen Blick hineinzuwerfen.

Zurück zum Spiel. Auch heute wird Elfenland bei uns regelmäßig auf den Tisch gebracht. Das Spiel ist spannend und bietet eine dichte Atmosphäre. Während manch ein Spiel in zehn Jahren doch an Attraktivität verliert, gilt für Elfenland das Gegenteil. In der Anlage einfach bietet es je nach Spielerzahl Unterhaltung von ein bis zwei Stunden. In diesen bis zu zwei Stunden werden alle Spieler unterhalten, denn nur ganz selten wird ein Spieler wirklich abgehängt. In der Regel liegen die Spieler in der Anzahl der Ortssteine dicht beisammen. Der Sieger hat seinen Vorteil erspielt, die anderen etwas schlechter agiert.

Spiele mögen älter werden, so auch das Elfenland. Nur manchen Spielen merkt man ihr Alter nicht an. (wd)

Steckbrief
Elfenland

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Alan R. Moon Amigo 2 - 6 Spieler ab 10 Jahre ca. 60 Minuten Doris Matthäus