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Game OverGame Over

Game over! Diese Redewendung ist jedem Konsolenspieler bekannt. Das Spiel ist vorbei. Man fän gt von vorne an. Mein erster Gedanke, als mir das Spiel vorgestellt wurde war: " Wie kann man nur ein Spiel so nennen?" Viele Kinder ab 6 Jahren besitzen schon einen Gameboy oder ähnliches und haben die Worte schon oft erlebt. Der HeldNach dem ersten Spiel war mir klar, der Spieltitel trifft die Mechanik genau. Die bösen Monster aus einem Verlies haben vier Prinzessinnen entführt, eine davon ist MEINE Prinzessin, und ich will sie möglichst schnell befreien.
Doch Monster sind sehr stark, und können nur schwer bekämpft werden. Im Verlies gibt es fünf verschiedene Monster: Eines ist unbesiegbar, die anderen sind jeweils nur mit genau einer von vier Waffen zu besiegen.
Monster mit Lazer zu besiegenJeder kleine Barbar(wie ich) startet von seiner Ecke des quadratischen Verlieses, wählt eine der vier Waffen, und deckt die Karte in der seiner Ecke auf. Diese kann verschiedene Dinge zeigen. Es kann eine der vier Prinzessinnen (in einem Käfig mit großem Schloss), ein Universalschlüssel (2x), der die Käfige für die Prinzessinnen öffnet, ein Monster oder ein Ausgang sein.
Der Ausgang erlaubt mir, als nächstes eine beliebige der 25 Karten aufzudecken; das Monster muss besiegt werden. Habe ich eine der harmlosen Karten aufgedeckt oder die passende Waffe für das Monster gewählt, darf ich für die nächste Karte wieder eine Waffe (auch die gleiche) wählen und die nächste Karte aufdecken.
LaserIst mein Gegner ein unbesiegbares Monster, darf ich dessen Karte mit einer beliebigen verdeckten vertauschen, und mein Spielzug ist beendet. Habe ich die falsche Waffe dabei, ist mein Spielzug auch beendet. Dann werden alle aufgedeckten Karten wieder verdeckt und der nächste kleine Barbar darf sein Glück versuchen. Das Spiel hat gewonnen, wer als erstes in einem Spielzug sowohl die eigene Prinzessin als auch einen Schlüssel aufgedeckt hat. PrinzessinIn meinen Kinderspielgruppen ist das Spiel ein Renner. Immer wieder wollen die Kleinen ihre Prinzessin retten. Dabei fällt den Kindern anfangs das Wählen einer Waffe am schwersten. Schnell fällt ihnen auf, dass sie auch bei den Zügen der anderen aufmerksam zuschauen sollten. Haben sie erst einmal gemerkt, dass man die unbesiegbaren Monster nutzen kann, um andere Spieler zu stören packt das Spiel die Kinder. Sie holen sich einen schon bekannten Schlüssel oder ihre Prinzessin, die weit weg von einem anderen Spieler aufgedeckt wurden, heran und behindern gelichzeitig die anderen durch das Monster.
Auch wenn es schwierig ist, mehrere Spiele hintereinander zu spielen, störte dies die Kinder nicht. Die eigenwillig gezeichneten Monster und Gegenstände: Alles begeistert die Kinder. Es stört sie auch nicht, dass das Spiel schon nach dem Aufdecken von wenigen Karten beendet sein kann. Dann wird eben sofort eine neue Runde begonnen. In unserem Erwachsenenkreis wird das Spiel gern als schneller Zeitvertreib gespielt; es ist also nicht nur als reines Kinderspiel zu sehen.(bd)

Steckbrief
Game Over

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Jérémy Peytevin La Haute Roche 2 - 4 Spieler ab 5 Jahre ca. 15 Minuten MIDAM