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DrecksauseDrecksause

Vor zwei Jahren erschien das flotte Kartenspiel Drecksau, das von der Jury Spiel des Jahres empfohlen wurde.

sauberes SchweinJetzt treffen wir die flotten, anfangs sauberen Schweinchen bei Drecksause wieder.
In diesem Kinder-Geschicklichkeitsspiel liefern sich die Schweinchen ein Wettrennen. Unsere Schweinchen starten alle an der Start-Ziel-Linie, dem Wasserschlauch, und drehen einige Runden auf einem Parcours. Dieser Parcours weist einige Matsch- und Wasserlöcher auf. Landen wir in einem Matschloch, werden wir dreckig (hurra); eine Landung im Wasserloch macht uns leider wieder sauber.

Eine Drehscheibe in der Mitte bestimmt, ob ich mein Schweinchen ein-, zwei- oder dreimal mit dem Besen anstoßen darf. Überschreite ich die Ziellinie schmutzig in Rennrichtung, bekomme ich ein Zielfoto. Saubere Schweine werden nicht fotografiert. Im einfachen Spiel gewinnt man mit fünf Zielfotos.

Mit etwas Übung ist das Rennen kein Problem mehr. Oft reichen schon zwei Schubse, um eine Runde zu rennen. Dann ist das fortgeschrittene Spiel angesagt.

Der Bauer stört!Jetzt kommt auch noch der Bauer ins Spiel. Er wird anfangs in das Wasserloch vor dem Zieleinlauf gesteckt. Nun hat man erst gewonnen, wenn man außer den fünf Zielfotos auch einmal den Bauern umgeworfen hat. Ein umgeworfener Bauer wird dann in ein beliebiges anderes Loch gesteckt, um dieses oder den Parcours an dieser Stelle zu blockieren.

In den meisten Spielfamilien bleiben Autor und Grafiker gleich, gelegentlich wird der Grafiker ausgetauscht. In der Drecksau(se)-Familie ist dies anders.

Frank Bebenroth ist Autor und Grafiker von Drecksau. Die Spielidee der Drecksause stammt von Gunter Baars, die geniale Grafik, die schon bei Drecksau enorm zum Spielen einlud, ist wieder von Frank Bebenroth. Vor allem die Zielfotos, bei denen sich die Schweine in der Ziellinie verheddern, sind wunderbar gezeichnet.

Hat man erst mit dem Spiel angefangen, werden nicht nur die Schweine, sondern auch die Spieler flott. Oft genug wird das Schweinchen an gestupst, bevor das Rad gedreht wurde. "Einmal geht immer" ist damit in vielen Spielrunden zur festen Redewendung geworden.

ZielfotoZu meiner Überraschung haben die Rennschweine schon viele Einsätze in der Schule überstanden; Die Plastikschweinen haben bisher jeden Sturz vom Tisch überlebt.

Bald schon hatten die Kinder gemerkt, dass es nicht nur darum geht, selbst die Runden zu drehen, sondern auch die anderen Spieler zu behindern. So wird oft kurz vor dem Ziel ein Gegner mal eben ins Wasserloch geschoben, oder ihm der Bauer vor die Nase gesetzt.

Mit meinen Erfahrungen in der Schule kann ich nur "Daumen hoch" für Grundschulkinder sagen. Auch Erwachsene hatten viel Spaß bei diesem Spiel. (bd)

Steckbrief
Drecksause

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Gunter Baars Kosmos 2 - 4 Spieler ab 6 Jahre ca. 20 Minuten Katja Witt, Frank Bebenroth