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Atlantic CityAtlantic City

In einer kleine Stadt blühen die "Geschäfte": Waffen, Alkohol und leichte Mädchen. Wir sind einer der Persönlichkeiten in diesem Ort, deren Erfolg auf mehr oder weniger illegalen Mitteln beruht. Natürlich sind wir dabei auch Mitglied einer der beiden erfolgreichsten Gangs der Stadt.
Wer wir sind, zu welcher Gang wir gehören und welches Ziel wir verfolgen, erfahren wir von Karten. Ebenso wird festgelegt, wie die Beziehung zu unseren beiden Nachbarn ist. Damit starten wir in ein Rollen- und Erzählspiel, das mit einer Vorstellung der Charaktere beginnt.

Danach folgen mehrere Runden, in denen auf Karten abgedruckte Gegenstände in die Geschichte eingebaut werden müssen. Dazu erzählen jeweils zwei Spieler die Geschichte weiter. Sie dürfen dabei auch die neuen Gegenstände verteilen oder eigene Gegenstände an andere Spieler weiterreichen. Sind sich die beiden Spieler über den Fortgang der Geschichte nicht einig, wird per Zufall bestimmt, wessen Idee die Geschichte fortschreibt.
Am Ende der Geschichte wird geschaut, welche Gang das meiste Geld besitzt, und das reichste Mitglied dieser Gang ist Sieger.

Charakter Claire Doverty - Vorderseite Charakter Claire Doverty - Rückseite Ziel: Alkoholishce Getränke Entscheidungskarte

Nun ist Atlantic City ein Erzählspiel und nur darüber kann es funktionieren. Das Ziel zu erfüllen sollte deshalb oberstes Gebot sein. Aber auch wer sein Ziel nicht erfüllt, bringt sein Geld in die Endabrechnung. Dies ist meiner Meinung nach ein Konstruktionsfehler des Spiels.
Was aber viel mehr wirkte, war das Thema. Meine zwei Spielrunden, die bereit waren, sich auf das Spiel einzulassen, waren zu brav. Es gab keine Verbrechen. Die Leiche, die es auf einer Karte gab, wurde auf dem Friedhof beigesetzt und das Freudenhaus wird mangels Besucher Konkurs anmelden müssen.

Beziehung: Totfeinde Beziehung: Verliebt Gegenstand: Freudenhaus Gegenstand: Maschinengewehr

So kam das Spiel in meinen Runden nicht ins Rollen. Keine Erpressung nach dem Besuch im Freudenhaus. Kein Racheakt mit der Pistole. Keine Leiche beim Nachbarn im Keller. Mit dem Thema ginge es sicherlich, spannende Verbrechergeschichten zu erzählen, aber es passierte eben nicht. Ich finde die Grundidee des Spiels gut, aber Thema und Umsetzung führten in meinen Spielrunden mehr oder minder zum Desaster. Da ist es gut, dass es jetzt fünf weitere Themen gibt. Damit kann jede Spielrunde ihr Thema finden. Atlantic City würde mit der jetzigen Themenauswahl bei mir nicht in die engere Wahl kommen. (wd)

Steckbrief
Atlantic City

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Christian Fiore Noris 3 - 5 Spieler ab 16 Jahre keine Angabe Fiore GmbH