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Hand aufs HerzHand aufs Herz

Die alte Redewendung "Hand aufs Herz!" bedeutet, dass man seine Antwort ehrlich gibt, und ist Voraussetzung beim nächsten Spiel. Doch sie gibt auch die Handlung vor, denn in jedem Spielzug legt man seine Hand auf ein rotes Kunststoffherz oder, wenn man zu langsam ist, auf den Händestapel auf dem Herz.

Doch wie läuft das Spiel jetzt im Einzelnen ab?

Die Spieler sitzen im Kreis um das Herz herum, ihre Hände liegen beide auf dem Tisch. Der erste Moderator nimmt die oberste Karte des Stapels, und liest den ersten Satz auf dieser Karte vor. Nun muss man sich möglichst schnell entscheiden, ob der vorgelesene Satz richtig oder falsch ist. Hält man ihn für richtig, legt man die rechte Hand aufs Herz, ansonsten die linke. Haben sich alle entschieden, werden die Punkte verteilt. Derjenige, der oben auf dem Händestapel liegt bekommt einen Punkt aufaddiert, wenn die Antwort richtig, und abgezogen, wenn sie falsch ist. Der nächste bekommt einen Punkt mehr, der übernächste zwei usw. bis alle Hände abgearbeitet sind, dann liest der Moderator den nächsten der vier Sätze vor. Ist die Karte beendet, wird der nächste Spieler Moderator.

Fragen zu HauptstädtenDies alles klingt nach einem reinen Quiz, das nur Wissen und Geschwindigkeit erfordert. Dies gilt auch für einige der Sätze. Doch der Pfiff liegt in der Konstruktion der Karten. Einige Karten fragen reines Wissen ab. Dabei befasst sich eine Karte immer mit einem Themenbereich, wie die Karte rechts. Hier ist das Thema Hauptstädte.

 

Fragen zu NamenNeben den Wissensfragen gibt es aber auch Fragen, die die Spielrunde betreffen. Hier gelten ganz spezielle Vereinbarungen. Ist ein anderer Moderator, so bedeutet ein MEIN oder ICH den Vorleser. Du meint mich und WIR umfasst die gesamte Spielgruppe einschließlich Moderator. Wird also vorgelesen: "MEIN rechter Nachbar", so ist der rechte Nachbar des Moderators gemeint. Die Karten zeigen dem Moderator die Lösung durch die Farbe der Karte. Grün ist richtig, rot ist falsch, schwarz muss man erst noch feststellen.

Wichtig ist es auch, genau zuzuhören. Leicht beachtet man eine Verneinung nicht, oder glaubt, die Antwort schon vor Ende der Fragestellung zu wissen, da die vorherigen Fragen oft die Antworten der folgenden nahelegen.

Alles in allem ist Hand aufs Herz ein schönes kommunikatives Spiel, das man am besten in einer Gruppe spielt, die sich gleichmäßig gut kennt. Oft sind die Fragen, die die Gruppe betreffen, so gestaltet, dass vorherige Antworten die späteren auf der gleichen Karte erleichtern. Meist wird nämlich über die Antworten gesprochen. Ging es zum Beispiel darum, ob einer von uns Stiefel trägt, wurden alle Fußbekleidungen angeschaut. Der lockere Satz:" Ich bin barfuß" bei der Frage, erleichtert dann die folgende Antwort, ob einer von uns keine Socken trägt. . Während viele kommunikative Spiele dieser Art gelegentlich unter die Gürtellinie gehen, ist Hand aufs Herz wirklich jugendfrei

Hand aufs Herz wurde sehr gern gespielt bis die Karten einmal durchgespielt waren. Bis zu diesem Zeitpunkt hat es schon viele schöne Stunden ermöglicht. Doch auch danach kam es auf den Tisch, denn die Antworten die durch die Gruppe bestimmt werden, ändern sich ja mit Zusammensetzung und Sitzreihenfolge der Gruppe.(bd)

Steckbrief
Hand aufs Herz

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Julien Sentis Zoch 3 - 8 Spieler ab 10 Jahre ca. 30 Minuten Benedikt Beck