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DracoDraco

Ich bin begeisterter Drachenfan, und die Romane von Ann MacCaffrey über Drachenreiter gehören zu meinen Lieblingsbüchern. So war das Spiel Draco thematisch für mich ein Muss.

In diesem Spiel führen wir 10 wilde Drachen auf den Mount Draco. Jedoch kommt es nicht darauf an, als erster oben anzukommen, sondern darauf, bei Wertungen auf dem richtigen Drachen zu sitzen.

Der Spielplan ist beidseitig bedruckt, welche Seite benutzt wird, hängt von der Spielerzahl ab. Er zeigt den Plattenweg zum Gipfel. Zu Beginn des Spieles starten alle 10 Drachen auf dem Startfeld des Plattenweges.
Jeder Spieler bekommt ein Drachensymbol für die Siegpunktleiste und eine Karte, die den Drachen zeigt, auf dem er zu Beginn des Spieles sitzt, zugewiesen. Diese Karte legt er vor sich ab. Hat jeder seine sechs Handkarten erhalten, kann das Rennen losgehen.

grüner Dracheblauer DracheEin Spielzug verläuft wie folgt: Ich spiele eine Karte aus und bewegt den entsprechenden Drachen um die ausgespielte Zahl an Platten vorwärts. War es mein Drache oder eines Drache, den im Moment keiner reitet so lege ich die Karte auf die vor mir legende(n)Karten. Ist es eine neue Farbe, so reite ich ab sofort auf dem neuen Drachen weiter. War es die Karte eines von einem anderen Spieler gerittenen Drachen, so wird die Karte unter die schon liegenden gelegt.

Die Platten zeigen einen Wert zwischen -2 und 8. Einige Platten sind hellblau oder gelb markiert. Auch die vier Felder auf dem Gipfel sind gelb.
Endet der bewegte Drache auf einem blau oder gelb markierten Feld, kommt es zu einer Wertung. Bei einem gelben Feld erhält jeder Spieler so viele Punkte, wie die Platte zeigt, auf der sein Drache steht. Bei einem blauen gibt es nur für diejenigen Punkte, die auf einer Platte mit Wert 3 oder kleiner stehen.
Gab es keine Wertung, so darf der Spieler seine Handkarten wieder auf sechs Karten auffüllen, und der nächste Spieler spielt aus.
Hat der dritte Drache das Plateau erreicht ist das Spiel beendet.

SpielsituationDraco ist ein Rennen, das man beim ersten Spiel selten durchschaut. Ich fühlte mich gespielt, hatte nicht den Eindruck, etwas beeinflussen zu können, und war froh, als das Spiel vorbei war. Doch die wunderschöne Optik lockt, und es kam zum zweiten Spiel. Mit der Erfahrung aus dem ersten Spiel, sah ich jetzt die Möglichkeiten, die meine Karten boten, deutlich besser und gewann es haushoch gegen Neulinge.
Um Draco gut zuspielen und daran Spaß zu haben, braucht man einfach die Erfahrung, die einem mindestens ein Spiel bringt. Das ging nicht nur mir, sondern auch vielen Mitspielern so. Das zweite Spiel überzeugte die meisten, und dann kam es immer zu spannenden, kurzweiligen Wettrennen.
Die Regelung, dass man nach einer Wertung nicht nachzieht, lasst die Kartenhände oft recht klein werden. So muss man sich auch manchmal entscheiden: Will ich eine Wertung auslösen, oder ziehe ich lieber nach? Da die Wertungen immer alle betreffen, muss man dabei das ganze Drachenfeld im Auge behalten, gute Gelegenheiten nutzen und vermeiden, den nachfolgenden Spielern gute Vorlagen zu machen. Gerade letztes passiert oft im ersten Spiel, danach weiß man, dass man auf alle Drachen achten muss.

Schwarzer Dracheroter DracheMir persönlich gefällt die optische Umsetzung genauso gut wie das Spiel, bis auf einen Punkt. Die Punktanzeiger sind sehr klein, und mit einem stilisierten Symbol versehen. So kam es gelegentlich zu Verwechslungen, bzw. die Steine verrutschten.
Die Drachenkarten und der Spielplan sind wunderschön gezeichnet, vor allem der schwarze Drache gefällt mir. So wurde auch beim Spielplan spielerisch mitgedacht. Da die Drachen auf den Platten stehen, verdecken sie oft die großen Ziffern.
Hier bringen kleine Zahlen, die den optischen Gesamteindruck nicht beeinflussen und neben den zugehörigen Platten aufgedruckt sind, Abhilfe.
Für diejenigen, die sich mit der Thematik anfreunden können, bereit sind sich auch nach einem ersten, nicht so schönen Verlauf sich auch ein zweites Mal mit dem Spiel beschäftigen, liegt hier ein Spiel vor, das einfach zum Spielen reizt. (bd)

Steckbrief
Draco

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Leo Colovini Schmidt 2 - 5 Spieler ab 8 Jahre ca. 30 Minuten Kerem Beyit, Anne Pätzke