Icon
Spiel des Jahres
Spiel des Jahres
Wir kommentieren die Listen.
Can't-Stop-Prinzip
Das Can't-Stop-Prinzip
eine humoristische Betrachtung des Can't-Stop-Prinzips.
Legacy-Spiele
Legacy-Spiele - ein paar Gedanken
ein paar Gedanken zu Legacy-Spielen.
Woodlands
Oberhof 2018
Trenner für die Folien von Woodlands.
Werbung
Dominion-Welt
neueste Rezensionen
Dragon Castle Photosynthese Ganz schön clever Santa Maria
Rezensionen zu
Nürnberger Neuheiten

drop it Luxor Black Jacky Der Krieg der Knöpfe Die Quacksalber von Quedlinburg Dragon Castle Ganz schön clever Loot Island Photosynthese Santa Maria The Rise of Queensdale T.I.M.E. Stories - Estrella Drive Woodlands
Rezensionen zu nominierten Spielen
Azul Die Quacksalber von Quedlinburg Heaven & Ale Luxor
Info-Mail erhalten Newsletter
Über jedeAktualisierung per Mail informiert werden.

StädtetourStädtetour

Städtetour führt die Spieler durch die Städte Europas und Nordafrikas. Gemeinsam sind alle Spieler in einem Bus unterwegs. Der Bus, der seine Fahrtrichtung besitzt, wird zum Spielbeginn auf den Plan gesetzt. Dann erhält jeder Spieler verdeckt eine Städtekarte, die ihm sein Ziel zuweist.Danach geht die Reise los. Der erste zieht eine Fahrkarte aus dem Säckchen und legt sie neben den Plan. Hiervon gibt es drei Arten.

Big BenHat der erste Spieler sein Ziel mit seiner Fahrkarte nicht erreicht, wird der nächste Spieler Reiseleiter, zieht eine weitere Fahrkarte und legt sie zu der vorherigen. Zeigt sie eine Kurve, wird zuerst der Bus in Gegenrichtung gedreht. Sowohl bei einem Pfeil als auch bei einer Kurve wird er anschließend so viele Haltepunkte weiter gezogen, wie jetzt Plättchen nebeneinander liegen.
Bei einem Stern, wird einer der fünf Holzsterne auf die Karte gelegt, und der Reiseleiter darf den Bus so weit wie er möchte fahren.
Durchfährt man in seinem Zug den Zielort irgendeines Spielers, ist die Fahrt sofort beendet. Derjenige, der den Ort auf der Hand hat, bekommt alle neben dem Plan liegenden Plättchen und evtl. den Stern. Danach zieht er eine neue Städtekarte. Danach wird der nächste Spieler Reiseleiter.
Das Spiel ist beendet, wenn alle fünf Sterne vergeben sind. Die Plättchen und Sterne (die minimal dicker als drei Plättchen sind) eines jeden Spielers werden aufeinander gelegt, und wer den höchsten Stapel besitzt, gewinnt.

RumämienAls ich das Spiel in der Schule das erste Mal auspackte, brachte der Spielplan die Kinder sofort dazu, spontan zu erzählen, welche der Städte sie erkannten, was sie schon gesehen haben. Zu vielen Zeichnungen wollten sie dann wissen, um was es sich handelt. Da ist die vollständige Liste mit Erklärungen in der Regel sehr hilfreich.

Der Spielmechanismus wurde sofort verstanden und der Bus begeistert über den Plan geführt. Anfangs machte das Finden der Orte den Kindern noch Probleme, doch der Farbcode der Karten gibt eine gute Hilfestellung. Die Kinder versuchten nur, die optimale / kürzeste Route zu finden. Die recht offensichtlichen Hinweise auf Ziele anderer wurden oft nicht berücksichtigt. Die Schlusswertung wollten die Kinder jedoch abändern, da das Ziehen eines Sternes zu stark belohnt wurde. Man bekam die Fahrkarten, und dann auch noch den Wert von 3 Fahrkarten mehr für den Stern. Sie legten einfach die Stadtkarten für die Orte heraus, die sie erreicht hatten und nahmen dies als Siegkriterium.

Mit älteren Kindern oder Erwachsenen läuft das Spiel viel überlegter ab. Da hat man eher das Gefühl man spielt "Expedition light". Man beobachtete, wo die anderen wohl hinwollen, und versucht diese Routen zu vermeiden. Doch auch hier schlägt der Zufall oft genug zu Hierbei ist Frustresistenz notwendig: Da werden sämtliche Nachbarorte des Zielortes angefahren, die anderen biegen an der Kreuzung davor ab oder man selbst zieht ein Feld vor dem Ziel eine Kurve. Städtetour wird von den Kindern gerne gespielt, ohne dass ihnen die taktische Seite bewusst wird. Mit Erwachsenen ist sie ein kleiner Zeitvertreib, in dem der Zufall kräftig mitmischt. (bd)

Steckbrief
Städtetour

Autoren Verlag Spieler Alter Spieldauer Gestaltung
Eugen Wyss Haba 2 - 4 Spieler ab 6 Jahre 20 - 30 Minuten Peter Friedl